17. September 2021

Charles Tazewell: Der kleinste Engel und der Weihnachtsstern

Ja, ein Büchlein zum Thema Weihnachten … - aber ich werde es nicht behalten. Eine amerikanische Weihnacht muß perfekt sein und strahlen und jeder Makel muß per Wunder rechtzeitig beseitigt werden. Nee, das liegt mir gar nicht.


 

16. September 2021

Meindert de Jong: Das siebente Kätzchen

 

Dieses Büchlein hatte meine Oma besorgt, damit wir etwas zu lesen hätten, wenn wir bei ihr sind. Ich hatte noch ein anderes Buch, Candy, vom selben Autoren und mochte das als Kind recht gerne. Inzwischen sind mir diese „armes Tier auf der Suche nach Zuwendung“-Themen nicht mehr nach meinen Lesegeschmack. Deshalb wird es in die Bücherkiste zum Weitergeben gelegt.

23. August 2021

Leo Lionni: Swimmy

Dieses Bilderbuch werde ich behalten. Ich kenne es noch aus meiner Kindheit, denn meine Mutter hat uns auch die Bilderbücher, die sie an andere Kinder verschenkte, vor dem Versand vorgelesen. Auch gefällt mir die Geschichte von „gemeinsam sind wir stark“ sehr gut.

Ab jetzt werde ich allerdings nur noch die Bilderbücher, die ich zu behalten gedenke auf meinem Blog führen, denn alle aufzuführen macht mir zuviel Arbeit (und mein Blog soll mir schließlich Spaß machen).

22. August 2021

Leo Lionni: Fisch ist Fisch

Ein wunderschönes Büchlein von Leo Lionni, das ich allerdings mit gemischten Gefühlen behalten werde. Das Thema ist mir zu stark an „Schuster bleib bei deinem Leisten“ orientiert, beinhaltet auf der anderen Seite die Akzeptanz von Beschränkungen. Mir gefällt die Darstellung der Ideen des Fisches zum erzählten des Frosches. Es macht sehr schön deutlich, daß wir in unseren beschränkten Sichtweisen von uns Unbekannten Dingen eher an unsere Erlebnisse, Erfahrungen und Vorstellungen, die auf Bekanntem beruhen, herangehen.

21. August 2021

James Krüss: Die kleinen Pferde heißen Fohlen

Dieses Buch kenne ich noch aus meiner Kindheit. Die Verse von James Krüss sind einfach klasse. Sollten die Gedichte aus diesem Band allerdings auch in „James Tierleben“ oder anderen seiner Werke vorhanden sein, geht das Büchlein woanders hin.

20. August 2021

Lois Lowry: Hüter der Erinnerung

Eines der neuen Bücher in diesem Monat für mich. Ich finde es ein wichtiges Jugendbuch.

Es geht um eine Gesellschaft, in der die Menschen ziemlich gleich sind. Sie müssen nicht hungern, bekommen alle die gleiche Schulbildung, bekommen ihre Ausbildungsplätze nach Neigung und Talent von den Ältesten ausgewählt, selbst die Lebenspartner und Kinder werden für sie bestimmt. Für die kleineren Wehwehchen des Alltags gibt es medikamentöse Hilfen, d.h. sie leiden kaum und kennen wenige Risiken.

Der Protagonist lernt mit seinem vorgegebenen Ausbildungsziel als Hüter der historischen kollektiven Erinnerungen an Krieg, Hunger, Wetter, Farben und tiefe Gefühle die Kehrseite dieser „schönen“ Welt kennen. Sein Umgang sowie auch der seines Ausbilders mit dieser fast statischen Welt wird hier gezeigt und spannend dargestellt.

18. August 2021

Werner Holzwarth / Christina Bretschneider: Mama Maus 1 + 2

Nette Bilderbücher zu den Themen andersein und Umgang mit Angst in schönen Versen, aber für meinen Hausstand zu viel. Deshalb verlassen die bald denselben.

17. August 2021

Hermien Stellmacher / Regine Altegoer: Schlaf, Schäfchen, schlaf!

Auch aus dem Bestand meiner Mutter ...

Nett gemacht mit Anregungen für neue Strophen des Abendliedes „Schlaf, Kindlein, schlaf“. Allerdings erinnert der Plot stark an „Gute Nacht, Willi Wiberg“ - nur eben mit Schafen und Singen. Das Buch geht in die Flohmarkt-, Verschenke-, Spendenkiste.

16. August 2021

Kai Meyer: Der Kreuzworträtsel-Mörder

Auf dieses Buch bin ich gestoßen, als ich ein Erstlingswerk eines Autoren für eine Challenge suchte. Da ich die Bücher von Kai Meyer – inzwischen Jugend- und Fantasybereich – mag, befand es sich sehr lange auf meiner Wunschliste. Endlich konnte ich es günstig erwerben …

Ob ich ohne den Bezug zum Autoren mir ein Buch über ein wahres Verbrechens-Geschehen ansonsten besorgt und gelesen hätte, ist schon einigermaßen fragwürdig, aber der Zusammenhang wurde mir erst mit Erhalt des Buches deutlich. Auch weiß ich erst seit diesem Buch, daß die literarischen Anfänge Kai Meyers im Journalismus liegen.

Beim Lesen dieses doch recht spannenden, wenn auch nicht schönen Falles, blitzt trotz aller journalistischer Genauigkeit sein späterer Stil, den ich mag, an einigen Stellen durch. Es werden die Schwierigkeiten, die durch die politische Situation in der DDR auch bei der Polzeiarbeit herrschten, vorsichtig übermittelt. Der Mörder des Falls wird relativ früh vorgestellt, die Berichterstattung hält sich sehr an die chronologische Reihenfolge der Abläufe mit nur geringen Rückblenden. Spannender ist, wie und wann er überführt werden kann. Die Ermittlungsarbeiten dauerten immerhin 10 Monate bis dahin. Trotz der großen Emotionalität (es geht schließlich um einen Kindsmord) gelingt es Kai Meyer alles spannend und sachlich, ja recht nüchtern, vorzutragen.

14. August 2021

Astrid Lindgren: Tomte und der Fuchs

Meine Mutter hat für ihre Enkel sehr viele Bilderbücher neu angeschafft.

Diesen Band von Astrid Lindgren kannte ich noch gar nicht. Mir gefällt die poetische Sprache und die übermittelte Stimmung sehr gut und somit darf sich das Bilderbuch zum ersten Band „Tomte Tummetott“ gesellen. Sollte sich auch noch der Band „Weihnachten im Stall“ anfinden, hat er automatisch (Astrid Lindgren und diese Serie) ein Bleiberecht :) .

8. August 2021

Victor Gunn: Zwei Rosenblätter

Auch dieser Krimi ist aus dem Nachlaß meines Vaters. Das Buch liest sich gut.

Die Umgebung wird knapp und notwendig beschrieben. Die Charaktere werden sehr gut vorgestellt. Jeder, der befragt wird, fühlt sich verdächtigt – und reagiert entsprechend unsicher und / oder ungehalten. Die Lösung des Mordfalls wird bis zum Schluß hinausgezögert, obwohl es durchaus möglich ist, daß der eine oder andere Leser sie schon kurz durchschimmern sehen könnte.

Nochmal werde ich das Buch nicht lesen, also darf es unser Haus getrost verlassen.

10. Juli 2021

Nele Moost / Annet Rudolph: Rabenstarke Geschichten

Meine Mutter hat für ihre Enkel und andere kindliche Besucher sehr viele Bilderbücher und ähnliches angeschafft. Beim Ausräumen bin ich auch auf dieses kleine Büchlein gestoßen. Als kleine Filmgeschichten mochte ich den Raben Socke, aber zu lesen ist der mir zu frech ;). Das Buch geht auf die Reise.


 

8. Juli 2021

Robert Chapman: Ich wünsche deinen Tod

Der Klappentext: In dem Augenblick, als der Journalist Rex Banner den Wagen vor seiner Türe stehen sah, wußte er, daß es Ärger geben würde, und zwar Ärger mit der Polizei, was bekanntlich der schlimmste Ärger ist. Allerdings ahnte er nicht, daß man ihn des Mordes verdächtigte und wie viele Beweise gegen ihn standen – bis er das tote Mädchen unter den Bäumen sah.

Die Falle war bis ins letzte Detail perfekt gestellt. Ebenso bei dem darauffolgenden zweiten Mord und dem Versuch eines dritten. Aber welches war das Motiv?

Banner bemüht sich verzweifelt, es zu finden, während sich der Kreis immer enger um ihn schließt. Doch seine Kollegen halten eisern zu ihm und auch sein alter Freund, Superintendent Faro, steht ihm hilfreich bei, bis es ihm schließlich selbst gelingt, das Rätsel um die Tote zu lösen.

Einer der Krimis noch von meinem Vater. Er liest sich sehr gut. Die Spannung wird immer wieder aufs Neue aufgebaut – und die Ereignisse, die zur Lösung des Falls führen sind doch überraschend.

Ich werde ihn kein zweites Mal lesen, deshalb darf er gerne auf Reisen gehen.

22. Juni 2021

Weihnachts-Geschichten

Ein Weihnachtsbüchlein aus dem Fundus meiner Mutter …

Die Texte sind zwar leicht lesbar, aber sehr pietistisch ausgerichtet. Deshalb wird das Büchlein, obwohl ich sonst alles, was mit Weihnachten zu tun hat, aufhebe, das Haus verlassen.

5. Juni 2021

Tanja Janz: Dünen-Traumsommer

Meine Schwiegermutter gab mir Pfingsten das Buch mit, da sie selbst es als langweilig empfand (ihr wurde darin zuviel gebacken). Ich schlug es auf und konnte es kaum aus der Hand legen ;) .

Der Plot entwickelt sich nachvollziehbar. Ein Teil des Lebens in St. Peter Ording ist recht gut eingefangen. Die Liebesgeschichte ist hier eher schmückendes Beiwerk, die Backtätigkeit – auf die im Klappentext explizit hingewiesen wird – nimmt das richtige Maß an Raum ein. Auch befinden sich am Ende des Buches zwei (oder waren es drei?) Rezepte.

Meine Mutter jankt nach etwas leichterer Lektüre neben ihren doch recht schwierigen Vorhaben, also wird sie dieses Buch demnächst bekommen.

16. Mai 2021

Mihail Sadoveanu: Nechifor Lipans Weib

Auch aus den Beständen meines Elternhauses ist dieses Buch. Es sieht so aus, als ob es in der DDR gedruckt wurde.

Diese Geschichte ist von einer gewissen Schlichtheit, Ursprünglichkeit und liest sich flott weg.

Ich weiß nicht, ob ich das Buch auch mit soviel Freude gelesen hätte, wenn ich mich vorher über den Autoren informiert hätte …

Es ist ein Exemplar, das auseinanderfällt, also wird es beerdigt.


 

13. Mai 2021

Christiane Ritter: Eine Frau erlebt die Polarnacht

Eine meiner bevorzugten Literatursorten ist fast alles, was mit den Polargebieten zu tun hat – wie dieses Buch auch. Ich habe es aus dem Haus meiner Mutter geholt und es hat meiner Oma, die Literatur mit Gegenden mit dem Finger auf der Landkarte nachvollzog, gehört.

Eine Frau fährt zu ihrem Mann nach Spitzbergen um mit ihm, der dem Land schon vollkommen verfallen ist, einen Winter dort zusammen zu verbringen. Mit ihnen überwintert auch ein Norweger, Karl, ein erfahrener Jäger und auch Spitzbergennarr.

Das Buch ist sehr lebendig geschrieben und wird von schönen schwarz-weiß-Fotos der Autorin illustriert. Es gehört zu den Büchern, die in mir das Gefühl auslösen, etwas derartiges auch erleben zu wollen – nur bei näherer Betrachtung bin ich doch ein Warmduscher und es ist auch nicht wirklich mein Ding ;) .

Trotz Platzenge bleibt es erst einmal in meiner Sammlung der Literatur über die Polargebiete und wird wohl erst weiterziehen, wenn ich die entsprechenden Bücher durchsichte und ausmiste.

8. Mai 2021

Egle, die Natternkönigin

Ein sehr schön gestaltetes litauisches Volksmärchen. Irgendwie kannte ich das Märchen zwar schon, aber solange ich nicht weiß, ob ich das in einer der vielen Märchen-Anthologien auch habe, bleibt das wunderschöne Exemplar bei mir.

5. Mai 2021

Svend Fleuron: Strix

Eigentlich hatte ich vor, dieses Buch über das Leben einer Eule aus ihrer Sicht auch zu lesen, aber nach den ersten Sätzen kam ich mit der Art und dem Stil überhaupt nicht zurecht und empfand es auch als nicht mehr zeitgemäß.

Da ich aufgrund des Auflösens des buchreichen Haushalts meiner Mutter sehr viele Zugänge und deutlich weniger Platz als sie habe, ist das schon im Bücherhimmel.

29. April 2021

Daniel Tammet: Die Poesie der Primzahlen

Endlich konnte ich dieses Buch beenden, es ist keine leichte Lektüre...

Das Buch ist kolumnenartig geschrieben. Die Begeisterung Tammets für Mathematik ist zu spüren, dennoch scheine ich nicht genug Mathematiker zu sein, denn auf mich springt der Funke nicht wirklich über.

Sollte mein Sohn dieses Buch nicht lesen wollen, geht es außer Haus.

24. März 2021

Daniel Glattauer: Der Weihnachtshund

Irgendwie sind die Liebesgeschichten von Daniel Glattauer, die ich bisher gelesen habe, immer am Rand des Normalen, immer ein wenig freakig – und deshalb einfach lesens- und liebenswert.

Allerdings brauchte diese Geschichte - dessen Kapitel sich auch als Advenstkalender eignen könnten, da sie mit den Tagen übertitelt sind, die diesen Zeitraum abstecken - schon einige Zeit Anlauf, wurde für mich erst im letzten Drittel so spannend, daß ich das Buch ungern aus der Hand legen wollte.

Leider habe ich ein beschädigtes Exemplar, aber ich konnte das an jemand anderen lesenswütigen weitergeben ...

28. Februar 2021

Ursula Poznanski: Layers

 

Eigentlich wollte ich erst ein anderes Buch beenden, um dieses anzufangen, aber beim Reinlesen blieb es dann nicht und ich habe das an einem Tag durchgelesen. Layers war das älteste von mir noch nicht gelesene Buch der Autorin in diesem Haus.

Wieder ein sehr spannendes Buch von Ursula Poznanski. Hier geht es um die Veränderung der Wahrnehmung durch eine technisch veränderte Brille, die computergesteuert Informationen über Menschen aber auch eine veränderte Umgebung übermittelt. Man darf also seinen Augen nicht trauen. Auch die damit einhergehende Manipulation des Protagonisten ist sehr stark, führt letztendlich sogar durch Wut desselben zu einem Verbrechen. Wer aber mit welcher Motivation die Fäden zieht, bleibt bis zum Schluß spannend.

26. Februar 2021

Barbara Hazen / Tomi Ungerer: Der Zauberlehrling

Ein schönes Bilderbuch, wenn man auf Tomi Ungerer steht, auf Grundlage der bekanntesten Version des Themas Zauberlehrling von Goethe, allerdings modernisiert und kindgerecht ohne die magischen Reime formuliert. Das Goethe-Gedicht ist als Text im Buch auch vorhanden.

Ich habe leider keinen Platz für derartige Schönheiten und gebe das somit außer Haus.

23. Februar 2021

Morton Rhue: Die Welle

Ein immer noch wichtiges Buch. Mein Großer hatte das als Schul-Lektüre und somit habe ich es zum Anlaß genommen, es wieder zu lesen. Das Exemplar hier fällt allerdings auseinander, so werde ich es gleich beerdigen.

19. Februar 2021

Thorsten Schatz: Star Wars: Star Wars in 60 Minuten

Ein interessantes Buch aus 2014 zum Werden der Star Wars Filme. Es beschreibt George Lucas' Weg zum Filmemacher, seine Auseinandersetzungen mit den großen Filmstudios und warum er ein eigenes Filmstudio sowie eine eigene Firma für die computertechnische Unterstützung gegründet hat. Er war immerhin der erste Filmer, der das Merchandising um seine Filme herum stark förderte und somit einen Großteil der Filmlandschaft beeinflußte. Auch seine computergestützten Szenen veränderten die gesamte Filmindustrie Hollywoods nachhaltig.

Mit dem Verkauf von Lucas Arts und der Rechte an Walt Disney wurde Wert auf weitere Filme aus dem Gedankengut George Lucas gelegt. Der in diesem Buch angekündigte Plot mit einer Verbandelung Luke Skywalkers hat sich aber nicht realisiert, wie wir inzwischen nach dem neunten Teil wissen.

15. Februar 2021

Robert Merle: Der Tod ist mein Beruf

Ein interessantes Buch über Rudolf Höß, den Lagerkommandanten von Auschwitz, der die Vernichtung von Juden „industrialisierte“.

Der Autor hat alle Unterlagen über und von Rodolf Höß, der hier einen anderen Nachnamen führt, durchgearbeitet und in Ich-Form den Werdegang beschrieben.

Interessant ist das Buch insoweit, daß Rudolf Höß als treuer und zuverlässiger, sehr genauer Befehlsausführer dargestellt wird, der das Verfahren der Judenvernichtung zu optimieren hatte. Erschreckend dabei ist, daß er in Ausübung dieser Aufgabe keine Menschen, keine Individuen sondern „nur“ Einheiten gesehen hat - als ob er entsprechende Tonnen Eisen zu verarbeiten gehabt hätte. Für ihn war der größte Verrat letztendlich Himmlers Selbstmord, denn ihm und seinen Befehlen gegenüber war er ehrenvoll, also bedingungslos treu.

Dieses Buch werde ich kein zweites Mal lesen, einmal reicht und somit kommt es in meine Kiste zur Weggabe.

6. Februar 2021

René Goscinny / Albert Uderzo: Asterix Sonderband: Das Geheimnis des Zaubertranks

Liebevoll auf die als Comics bekannten anderen Asterices bezogen ist „Das Geheimnis des Zaubertranks“ durchgängig als Geschichte geschrieben. Es liest sich gut, hat auch schöne Zeichnungen und eine ganz besondere Pointe.

5. Februar 2021

Renate Künast: Klasse statt Masse

Dieses Buch hat die damalige Ministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft nach ihrem ersten Jahr im Amt des in dieser Kombination neuen Ressorts geschrieben. Es schildert sehr gut die vorhandenen Verkrustungen in den Köpfen der „Altherrenriege“, die vorher sich um die Landwirtschaft und Ernährung gekümmert hat (und teilweise in anderen Gremien auch zeitgleich zu Renate Künast kümmert) und die Kämpfe ebenso wie die Möglichkeiten, damit umzugehen, dagegen anzukommen und etwas zu bewegen, zu bewirken. In die Amszeit von Frau Ministerin Künast fällt u.a. die Einführung des deutschlandweit (ich bin mir nicht mehr sicher, wie weit darüber hinaus) geltenden Ökosiegels (damals Künast-Label genannt ;) ). Auch die Abschaffung der Käfighaltung für Hühner kommt unter dem Wirken von Frau Künast zustande sowie etliche andere ökologisch sinnvolle, dem Verbraucherschutz und der Nachhaltigkeit dienende Umstrukturierungen in der Agrarpolitik – und das nicht nur in Deutschland sondern auch auf Europa-Ebene sowie darüber hinaus im ernsthaften Bemühen um diese Themen für die sogenannte Dritte Welt. Ein gut zu lesendes Buch, das mir Hochachtung für den Einsatz der Autorin abringt. Etliche ihrer Verdienste waren mir gar nicht mehr so gegenwärtig, auch wenn wir immer noch mehr für die Erde und uns Menschen als Verbraucher tun können und müssen, wie es auch im Untertitel dieses Buches heißt: Die Erde schätzen, den Verbraucher schützen. Es bleibt zum Nachschlagen noch hier im Haus.

11. Januar 2021

Max Kruse: Caroline 3: Der Überfall auf die Mühle + Caroline 5: Die Entscheidung

Die beiden Bücher sind zu mir im Zuge der Buchbestellungen für meinen Großen während seiner Grundschulzeit in Überraschungspaketen gekommen. Lange meinte ich, die nur lesen zu können, wenn auch die anderen Bände 1, 2 und 4 mir vorliegen. Heute habe ich ein wenig in den Texten geblättert und festgestellt, ich brauche die anderen Bände nicht, da ich alle 5 Bände nicht lesen möchte. Ich habe so viel andere Bücher, die mir wichtiger sind als eine Reihe um ein adliges Mädchen, betrogen um ihr Erbe und deren Abenteuer mit ihrer Ziehfamilie zur napoleonischen Zeit in Bayern. Also weder Mädchen (mit Liebe und Hochzeit zum Schluß ;) ), noch adelig und schon gar nicht das napoleonische Bayern … Sind alles nicht mehr wirklich meine Themen.

10. Januar 2021

Axel Hacke / Michael Sowa: Der weiße Neger Wumbaba

Dieses Büchlein fand ich bei meiner Mutter und hoffte etwas Interessantes und Amüsantes zu lesen … Interessant ist es schon, amüsant nur teilweise. Bei manch einem Hörfehler (ich möchte das Wort „Verhörer“ nicht gerne benutzen, mir kommen da Assoziationen zu Befragungen durch entsprechende Institutionen) entgeht mir leider der Witz, die Pointe.

5. Januar 2021

Thomas Hettche: Herzfaden

Eine wundersame und tiefgründige Geschichte. Der Autor begibt sich auf die Spuren von Hannelore Marschall. geb Oehmichen, die der Augsburger Puppenkiste zu ihren Fernsehauftritten verholfen und damit eine ganze Generation Kinder geprägt hat. Das Fazit in der Geschichte „Die Gegenwart ist Vergangenheit und die Vergangenheit ist Gegenwart“ stellt eine Möglichkeit dar, die Vergangenheit (Hatü, wie Hannelore als Kind genannt wurde, hat den zweiten Weltkrieg und die Judenhetze sowie die Verschleppungen selbst miterlebt) zu bewältigen – ohne Vertuschungen, Beschönigungen und blinde Flecken (soweit das möglich ist).

31. Dezember 2020

SuB-Abbau und Jahresrückblick

Puh, irgendwie sind mir in diesem Jahr deutlich mehr Bücher ins Haus gekommen, als gut für mich sind: Erst die Vervollständigung meiner Sammlung von Asterices durch meinen Mann, dann eine Buch-Schenkung an meinen Großen durch eine seiner Betreuerinnen (ja, ich versuche immer noch, die Bücher, die meine Jungs lesen, auch zu lesen) und dann sollte mein Großer ja einen E-Reader - den er auch erhalten hat - zu Weihnachten bekommen und ich konnte bei den gratis E-Books mit gleichem Einkauf nicht widerstehen. Die Bücher aus dem Haus meiner Mutter zähle ich schon gar nicht als SuB, da ich bei etlichen nach Kurzem Anlesen auch oft genug die Entscheidung treffe, mich nicht mehr mit diesem oder jenem zu beschäftigen. Die schaffen es also teilweise noch nicht einmal auf die Liste.

Ich kann also einen Zugang von 61 Büchern und Comics verzeichnen und dagegen "nur" 71 SuB gelesene und 6 nicht beendete, also 77 abgebaute. Das sind mit 16 Büchern Abbau deutlich weniger, als die von mir veranschlagten 2 Bücher pro Monat, was einem SuB-Abbau von 24 Büchern im Jahr gleich käme. Immerhin konnte ich darunter aber eines der Weihnachtsgeschenke an meinen Mann, den Asterix-Band zum 60. Jubiläum der Gallier, schon beenden :freu:.

Vielleicht sollte ich auch einfach weniger Zeit am Handy mit Spielen bzw. am PC mit dem Gucken von Filmen verbringen und statt dessen mehr lesen ;). Es gibt also auch in Zukunft so einiges zu bearbeiten.

30. Dezember 2020

Kathryn Forbes: Mamas Bankkonto

Dieses Büchlein stammt aus dem Haus meiner Mutter und ich habe es nur neugierig mitgenommen. Beim Anlesen stellte sich heraus, daß die Autorin mit diesem Buch ihrer Mutter, die wohl eine lebenskluge Frau war, sehr viel Ehrerbietung zollt. Die Geschichten sind griffig und lassen sich flott weg lesen. Ich konnte das Buch erst aus der Hand legen, als ich es beendet habe :) . Wegen einiger Anregungen darin wird es noch hier ein wenig Asyl behalten können. Wenn ich es nicht mehr benötigen sollte, geht es allerdings auf den Bücherfriedhof, da es schon auseinanderfällt.

29. Dezember 2020

René Goscinny / Albert Uderzo: Asterix: Die Hommage

Zum 60. Geburtstag der berühmten Gallier haben viele Comic-Zeichner Gratulations-Bilder erstellt (damit ist dieser Band älter, als der vor wenigen Tagen schon vorgestellte, aber den hat mein Mann erst jetzt zu Weihnachten bekommen). Sie sind durchaus interessant anzusehen, auch wenn mir nicht alle gefallen (ich habe halt keine Ahnung von Kunst, kenne eigentlich darin nur zwei Kategorien: mag ich – mag ich nicht).


 

28. Dezember 2020

Dr Max Otto Bruker: Leber-, Galle-, Magen-, Darm- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen

 

Ein einerseits interessantes Buch aus dem Bestand in meinem Elternhaus. Andererseits ist auch in diesem Buch – wieder – eine diätetische Kostform beschrieben, die wohl nicht für jeden paßt (die Diät, die allen gleichermaßen hilft, gibt es anscheinend nicht). Die Idee, daß uns „nur“ der Zucker krank macht neben den Auszugsmehlen hat schon etwas für sich. Sein Plädoyer für Frischkost und naturbelssene Fette ist wie alle derartigen Konstrukte dann doch einseitig.

Die notwendigen Frischkostbreie etc. müssen frisch gemahlen sein und dann mehrere Stunden einweichen, wenn ich das richtig verstanden habe. Das heißt, der gesunde Appetit kann gar nicht berücksichtigt werden.

Er unterscheidet beim Getreide „nur“ zwischen Auszugsmehlen und Vollkorn, nicht die verschiedenen Getreidearten und deren unterschiedliche Wirkweisen auf den menschlichen Körper.

Auch seine Bevorzugung der Butter, die keine Schäden am Verdauungstrakt machen soll, kann nicht passen. Ich mochte als Kind schon keine Butter (Margarine allerdings auch nicht) und habe auch heute noch das Gefühl, Butter verstärkt meine Probleme in dem Bereich.

Fazit: Ein interessanter Ansatz, der schwierig umzusetzen sein kann und auch nur eine Facette zur gesunden Ernährung liefert, den Spaß und Genuß am Essen aber gerne vernachlässigt.

23. Dezember 2020

Alison Gopnik u.a. : Forschergeist in Windeln

Dieses Buch werde ich nicht beenden. Es ist auf der einen Seite schon interessant zu erfahren, wie das menschliche Gehirn lernt (und somit in vielen Bereichen funktioniert), auf der anderen Seite ist es nicht mehr mein Thema - schon gar nicht vom entwicklungspsychologischen Standpunkt aus.

16. Dezember 2020

Hommage an Albert Uderzo: Asterix und seine Freunde

Ein sehr schöner Ergänzungsband zu den Asterices.

Viele Comic-Zeichner haben ihre Gedanken und Federstriche um die standfesten Gallier herum zu Papier gebracht. Zu jedem der Zeichner wurde kurz beschrieben, welches deren Hauptwerke sind – und oft konnte auch genau diese Verbindung hergestellt werden. Z.B. trifft in der kurzen Geschichte von Batu, dem würdigen Nachfolger Franquins für die Geschichten um das Marsupilami, unser bekanntes Duo auf dasselbe. Auch Brösel, Schöpfer von Werner, gibt eine tolle Geschichte eines Zusammentreffens des Duos einschließlich Miraculix mit Werner zum Besten.

Ich habe teilweise das Wiedersehen mit anderen mir liebgewonnenen Figuren aus der Comicwelt gefeiert. Asterix und Obelix sind manchmal in der uns bekannten Form dargestellt worden und manchmal eben auch im Federstrich des Zeichners. Eine total spannende Mischung. Allerdings muß ich zugeben, daß ich für das Buch viel Zeit benötigte. Jede einzelne Geschichte wollte einzeln auch genossen werden – mit Pausen zum verdauen, daran freuen – eben nicht überfüttern. Dieses Kleinod der Comic-Kunst kommt natürlich zu meiner so gut wie vollständigen Asterix-Sammlung dazu :) .

6. Dezember 2020

François Lelord: Hector 3: Hector und die Entdeckung der Zeit

Der dritte Band um Hector, den ich jetzt doch deutlich schneller beenden konnte als angenommen. Er ist befaßt mit den Fragen zur „Zeit“. Etliche Philosophen kommen hierzu zu Wort (für mich in den vorgestellten Ansätzen deutlich verständlicher zum Thema Philosophie als Sophies Welt) sowie auch Physiker. Auch die Relativitätstheorie spielt ein Rolle.

Alles in Allem ein wunderbares Buch zu dem Thema mit vielen Ideen und Denkanstößen sowie auch literarischen Hinweisen. Das wird wie schon die anderen beiden Bände, über die ich geschrieben habe, durchaus hier verbleiben.

28. November 2020

Lelord, François: Hector 4: Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens

Der vierte Band vom Psychiater François Lelord, in dem Hectors Sohn die ersten Aufzeichnungen über Erkenntnisse im täglichen Leben macht. Lustig und sehr hintersinnig, wie schon der erste Band. Ich lese jetzt den dritten Band als nächstes, aber ob der zweite Band zu mir findet, weiß ich noch nicht.

22. November 2020

Susanne Klingner: Hab ich selbst gemacht

 

Ein Buch, auf das ich sehr neugierig war. Leider hat es bei einem Transport in Tee gebadet, aber das tut dem Werk als solches keinen Abbruch. Ich werde es auf alle Fälle als Anregung bei mir behalten.

Eine junge Frau beschließt ein ganzes Jahr alles selber zu machen. Sie bringt dafür einige Fertigkeiten u.a. im handwerklichen Bereich, Erfahrungen im Nähen und eine große Portion Mut und Neugier mit. Das ganze Jahr gestaltet sich sehr spannend, denn auch beim Gärtnern probiert sie sich aus und geht zu einem Seminar zum Schuhe werkeln.

Am Ende des Jahres läßt sie wieder den Alltag einkehren, wobei sie einige der Erfahrungen auch weiter nutzen wird, z.B. das Brot backen und das Stricken im Zug.

Mir selbst wäre so ein striktes Jahr zu starr und verpflichtend, aber der Spaß am Selbermachen und die Ideenvielfalt dabei ist schon faszinierend. Mir hat auch gut gefallen, wie die Autorin sich selbst immer wieder zum selbermachen animiert, wie sie ihre Bedürfnisse, die sich um ihre Selbermach-Wünsche heraus ergeben, stillt: z.B. Sie möchte sich etwas nähen und merkt, daß sie nur ein einfaches Bügelbrett hat. Ein Ärmelbrett wäre schon hilfreich. Kaum zu der Erkenntnis gekommen, sammelt sie entsprechende Utensilien zusammen und baut sich eines, damit ihrem Wunsch nach Kleidung aus eigener Herstellung nichts mehr entgegensteht.

21. November 2020

Craig Shaw Gardner: Ebenezum 1 - 3: Ein Magier in Nöten, Ein Magier im Monsterland, Ein Magier auf Höllentrip

Diesen ersten Band von 2 Trilogien habe ich vor etlichen Jahren mal gelesen und ihn mir endlich selber besorgt, da ich die anderen 2 und 3 Bände in meinem Besitz habe.

Nun, vorhanden im eigenen Haus, mußte ich den natürlich sofort wieder lesen – und daraufhin auch die anderen Bände.

Es geht um einen fluchbeladenen Magier, der deshalb nur noch sehr eingeschränkt Magie wirken kann und seinen Lehrling. Die beiden müssen sich auf eine lange Reise begeben, um dem Fluch entgegenwirken zu können. Das geht nicht ohne Irrungen und Wirrungen, da der Lehrling zu Beginn der Reise ja auch noch nicht sehr weit fortgeschritten in seinem Handwerk ist – aber er lernt dazu. Das alles ist humorvoll geschrieben, da es aus der Sicht des Lehrlings erzählt wird.

Den zweiten Band, den ich in den neunziger Jahren – ebenso wie den dritten – um sein Erscheinen herum gelesen habe, konnte ich nun in der Wiederholung auch beenden.

Die Reise geht weiter, manch ein Hindernis taucht auf, wird mit Hilfe vieler möglicherweise Verbündeter gelöst, bevor die Reise in Vushta enden soll. Vushta jedoch ist von Dämonen an einen anderen Ort verbracht worden. Das ist die Ausgangslage für den dritten Band.

Und nun habe ich den dritten Band auch wieder gelesen. Ein Auserwählter muß in die Niederhöllen reisen um Vushta wieder an die Oberfläche gelangen zu lassen und eine entführte Hexe befreien. Die Wahl fällt auf den Zauberlehrling, der mit einem magischen sprechenden Schwert und einem Horn der Überredung ausgestattet wird. Auch werden Begleiter für ihn ausgewählt. Im Laufe seiner Reise kommen noch überraschende Begleiter hinzu. Der Erzählstrang ist action- und pointenreich.

Ich freue mich schon auf die folgende Trilogie, in der der Lehrling schon vom Titel her die Hauptrolle einnimmt. Für alle drei Bände habe ich jetzt ein knappes Jahr gebraucht – ist halt manchmal so, dennoch veröffentliche ich die Trilogie auf einen Schlag, weil mir das besser gefällt.

10. November 2020

Krimi Buhl: Hilfe, die Jungs kommen!

Ein weiteres Kinderbuch, das ich nun noch einmal Abschied gelesen habe. Ich freue mich, daß ich mich hiervon auch trennen mag.

Spannend und lustig erzählt, wie aus zwei Halbfamilien – eine ganz im Süden , die andere ganz im Norden – möglicherweise eine Patchworkfamilie zusammenwächst.

11. Oktober 2020

Friederun Reichenstetter: Die Chaosklasse auf heißer Spur

Puh, es gibt doch noch so einige Erstlesebücher bei mir …

Und bei diesem denke ich, ich habe es noch nicht gelesen gehabt.

Tja, es geht um Diebstähle – und deren spannende Idee zur Überführung der Täter.

10. Oktober 2020

René Goscinny: Asterix 37 + 38

Da ich versehentlich erst den Band 38 gelesen hatte, „mußte“ ich auch den Band 37 nachlegen.

Asterix in Italien stellt den „Ursprung“ des Wagenrennens von Monza nach Neapel dar, das eigentlich initiiert wurde um den Zustand der guten römischen Straßen belegen zu können.

Die Tochter des Vercingetorix läßt eine sehr emanzipierte junge Frau in den Vordergrund treten, die als Last ihrer Herkunft einen kostbaren Halsschmuck, das Symbol der Häuptlingswürde, trägt, unter dem die Gallier gemeinsam in den Widerstand gegen Rom treten sollten. Das Ende ist sehr überraschend. Ein für mich sehr schönes Osterei ist ein junger Mann namens Letitbix und seine Sprüche :) .

8. Oktober 2020

Gilles Kepel: Zwischen Kairo und Kabul

Der Klappentext:

Kurz nach dem 11. September 2001 unternimmt Gilles Kepel (er hat Soziologie und Arabistik studiert und lehrt als Professor für Politische Studien in Paris. Er lebte lange im Orient und gilt als führende Autorität auf dem Gebiet des Islam – Einschub eines Teils des inneren Klappentextes) eine Reise durch Länder der islamischen Welt. Seine Stationen sind unter anderem Kairo, Beirut, Damaskus, Dubai, Qatar, Abu Dhabi und Kabul. Im ständigen Rekurs auf die jüngste Geschichte versucht er, die Popularität Bin Ladens zu verstehen, aber auch die Faszination, die das Abendland ausstrahlt, und die Hoffnungslosigkeit angesichts fehlender Perspektiven im jeweiligen Land. Dabei gelingt es Kepel meisterhaft, Analyse und Erzählkunst zu verbinden.

Eine sehr interessante Lektüre, die mir die Augen ein wenig für die realen Lebensbedingungen im Nahen Osten geöffnet hat. Ich finde es auch spannend, wie wenig oder wie viel sich inzwischen in diesen Ländern verändert hat. Seit dem Tod von Arafat ist es still um die PLO und den Palästinenser-Staat geworden. Der Tod Osama Bin Ladens hat den Irrsinn des Ganzen zwar aufgezeigt, ihn in einigen Bereichen jedoch kaum verändert.

7. Oktober 2020

William Horwood: Duncton Tales

 

Da ich bei meiner Mutter teilweise ausmiste, ist das auch eine gute Gelegenheit, bei mir selber auszumisten.

Diese Geschichte aus dem Tierreich – muß entfernt ähnlich wie watership down sein – werde ich nicht lesen. Das Buch ist mir zu dick und die, die in englisch bei mir auf Halde liegen, sind mir deutlich wichtiger.