11. Januar 2021

Max Kruse: Caroline 3: Der Überfall auf die Mühle + Caroline 5: Die Entscheidung

Die beiden Bücher sind zu mir im Zuge der Buchbestellungen für meinen Großen während seiner Grundschulzeit in Überraschungspaketen gekommen. Lange meinte ich, die nur lesen zu können, wenn auch die anderen Bände 1, 2 und 4 mir vorliegen. Heute habe ich ein wenig in den Texten geblättert und festgestellt, ich brauche die anderen Bände nicht, da ich alle 5 Bände nicht lesen möchte. Ich habe so viel andere Bücher, die mir wichtiger sind als eine Reihe um ein adliges Mädchen, betrogen um ihr Erbe und deren Abenteuer mit ihrer Ziehfamilie zur napoleonischen Zeit in Bayern. Also weder Mädchen (mit Liebe und Hochzeit zum Schluß ;) ), noch adelig und schon gar nicht das napoleonische Bayern … Sind alles nicht mehr wirklich meine Themen.

10. Januar 2021

Axel Hacke / Michael Sowa: Der weiße Neger Wumbaba

Dieses Büchlein fand ich bei meiner Mutter und hoffte etwas Interessantes und Amüsantes zu lesen … Interessant ist es schon, amüsant nur teilweise. Bei manch einem Hörfehler (ich möchte das Wort „Verhörer“ nicht gerne benutzen, mir kommen da Assoziationen zu Befragungen durch entsprechende Institutionen) entgeht mir leider der Witz, die Pointe.

5. Januar 2021

Thomas Hettche: Herzfaden

Eine wundersame und tiefgründige Geschichte. Der Autor begibt sich auf die Spuren von Hannelore Marschall. geb Oehmichen, die der Augsburger Puppenkiste zu ihren Fernsehauftritten verholfen und damit eine ganze Generation Kinder geprägt hat. Das Fazit in der Geschichte „Die Gegenwart ist Vergangenheit und die Vergangenheit ist Gegenwart“ stellt eine Möglichkeit dar, die Vergangenheit (Hatü, wie Hannelore als Kind genannt wurde, hat den zweiten Weltkrieg und die Judenhetze sowie die Verschleppungen selbst miterlebt) zu bewältigen – ohne Vertuschungen, Beschönigungen und blinde Flecken (soweit das möglich ist).