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13. Dezember 2023

Julia Rogasch: Der kleine Wintermarkt am Meer

Gestern hatte ich ein wenig Wartezeit am Bahnhof – und die überbrückt sich bei schlechtem Handyempfang nun einmal am besten mit einem netten Buch. Ich habe also ausnahmsweise mein Bucheinkaufsverbot außer acht gelassen …

Ich mag Weihnachten und Nordseegeschichten und für mal eben schnell sollte das dieses Mal eben eine Liebesgeschichte sein. Sehr nett geschrieben liest sich diese Geschichte flott runter. Es gibt – fast schon obligate – Verflechtungen und Verwirrungen. Daraus resultierende Gefühlsschwankungen machen deutlich, daß über alles geredet werden sollte.

Die vorhandenen Getränkerezepte sind eher schon bekannte Rezepte - ok, eine Ausnahme. Aber da die Rezepte für Wintergetränke im Buch alle alkoholhaltig sind, ist das eh nichts für mich …

Das Buch ist hier nun also schon über und wird verschenkt bzw. verspendet.

26. Januar 2022

Dr. Jürgen Weihofen: Zimt zähmt Zucker

Ein interessantes Buch über eine einfache Nahrungs“änderung“ aus dem Bestand meiner Mutter. Seit dem ich von diesem Buch weiß, trinke ich mein morgendliches kaffeeartiges Getränk mit einer Prise Zimt – lecker. Und wenn es hilft, warum nicht? Auch der Hinweis, auf den GI (Glykämischen Index) bei der Nahrung zu achten, finde ich gut nachvollziehbar (nicht immer so einfach in die Praxis umsetzbar).

Die hierin allerdings vorgeschlagene Zimtkur mit 5 (!) Mahlzeiten am Tag und davon die beiden kleinen als Soja-Kurdrink macht mich wegen des Soja einerseits schütteln (ich mag das Zeug alas Pflanzenmilch so gar nicht mehr) und ist für mich wegen der angedachten Idee der 5 Mahlzeiten (ich nehme 3, höchstens 4 Mahlzeiten am Tag zu mir) nicht praktikabel, nicht umsetzbar.

Dennoch werde ich mir die 2 – 3 Rezepte, die mir gefallen, daraus abschreiben. Danach kann ich aber auf das Buch verzichten ...

22. November 2020

Susanne Klingner: Hab ich selbst gemacht

 

Ein Buch, auf das ich sehr neugierig war. Leider hat es bei einem Transport in Tee gebadet, aber das tut dem Werk als solches keinen Abbruch. Ich werde es auf alle Fälle als Anregung bei mir behalten.

Eine junge Frau beschließt ein ganzes Jahr alles selber zu machen. Sie bringt dafür einige Fertigkeiten u.a. im handwerklichen Bereich, Erfahrungen im Nähen und eine große Portion Mut und Neugier mit. Das ganze Jahr gestaltet sich sehr spannend, denn auch beim Gärtnern probiert sie sich aus und geht zu einem Seminar zum Schuhe werkeln.

Am Ende des Jahres läßt sie wieder den Alltag einkehren, wobei sie einige der Erfahrungen auch weiter nutzen wird, z.B. das Brot backen und das Stricken im Zug.

Mir selbst wäre so ein striktes Jahr zu starr und verpflichtend, aber der Spaß am Selbermachen und die Ideenvielfalt dabei ist schon faszinierend. Mir hat auch gut gefallen, wie die Autorin sich selbst immer wieder zum selbermachen animiert, wie sie ihre Bedürfnisse, die sich um ihre Selbermach-Wünsche heraus ergeben, stillt: z.B. Sie möchte sich etwas nähen und merkt, daß sie nur ein einfaches Bügelbrett hat. Ein Ärmelbrett wäre schon hilfreich. Kaum zu der Erkenntnis gekommen, sammelt sie entsprechende Utensilien zusammen und baut sich eines, damit ihrem Wunsch nach Kleidung aus eigener Herstellung nichts mehr entgegensteht.

27. Januar 2018

Claudia Winter: Die Wolkenfischerin

Eine nette Liebesgeschichte mit Verwirrungen der nicht ganz klassischen Art, die sich in Paris in der Vergangenheit und zwischen Berlin und der Bretagne in der Gegenwart abspielt. Abgerundet wird das Buch mit einigen bretonischen, im Text erwähnten Rezepten. Da ich selber Bretagne-Fan bin, bekommt dieses Buch aus dem Hause meiner Mutter hier ein kleines Plätzchen.