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28. Oktober 2024

Sabine Kornbichler: Annas Entscheidung

Das war das andere Buch, daß ich aus dem Regal meiner Mutter im Altenheim entliehen habe …

Der Titel ist leicht irreführend, denn letztendlich geht es explizit nicht nur um eine Entscheidung und schon gar nicht alleine um eine nur von Anna.

Ich fühlte mich beim Lesen des Buches teilweise an Groschen-Liebes-Romane aus meiner Jugend erinnert – bis zu dem Punkt, an dem komplexe menschliche Verhaltensmuster gut erklärt wurden und eine Tiefe einiger Charaktere offenbarten. Ansonsten ist es ein Liebesroman (ja, das klingt jetzt etwas lapidar), ein Genre, welches ich nicht mehr so gerne lese. Gut, daß ich das Buch wieder abgeben kann ...


 

25. Oktober 2024

Janne Mommsen: Oma ihr klein Häuschen

Bei meiner Mutter im Heim lagen wieder Bücher, die ich mir mal eben kurz ausgeliehen habe …

Eine Geburtstagsfeier einer 76-jährigen auf Föhr geht gründlich schief: Oma ist weg und die Verwandtschaft ist sich uneinig, was mit dem Haus der Oma werden soll. Von 5 Partien (Oma und ihre 4 Kinder) sind zwei für das Verkaufen und zwei nicht – und Oma ist weg um sich nicht auf eine der Seiten schlagen zu müssen.

Viele Familienkomplikationen (ein kleines bißchen mehr als in einer „normalen“ Familie ;) ) machen den lustigen Plott aus. Eine Lektüre für zwischendurch. Ich habe zwei Tage dafür gebraucht, bin aber nicht böse, das Buch wieder abgeben zu müssen.


 

26. September 2024

Boris Meyn: Der blaue Tod

Beim Tai Chi liegen manchmal Bücher , die abgegeben werden. Da fand ich auch dieses: Einen Krimi, der in 1862 Hamburg spielt. Als ehemalige Einwohnerin der Stadt (und Krimifan) freute ich mich schon darauf.

Der Plott um den Anwalt Sören Bischop war recht gut gestrickt. Der Hinweis auf echte Hamburger Größen war gut nachvollziehbar. Das politische und gesellschaftliche Geschehen zu der Zeit in Hamburg war auch gut umrissen. Es stellte sich aber heraus, daß die titelgebende Epidemie eher Beiwerk eines gänzlich anderen Handlungsstranges war. Die Brisanz der damaligen nachweislichen (!) Fehlentscheidungen kommt fast nur im Nebensatz heraus.

Mir fehlte ein Glossar in diesem Buch, in dem doch einige Hafen- bzw. Hamburgspezifische Ausdrücke ohne weitere Erklärung benutzt wurden. Ich habe also sehr viele Begriffe, die mir teilweise doch schon bekannt waren, sicherheitshalber nachgeschlagen. So wurden dort namentlich die Berufe folgender Hafenarbeiter aufgeführt: „Festmacher“, „Schauerleute“, „Stauer“ und „Tallymann“. Stauer und Schauerleute sind allerdings ein- und derselbe Beruf (das wäre anhand eines Glossars sowohl dem Autoren als auch dem Lektoren aufgefallen) und Tallymann war gerade speziell in Hamburg der Quartiermann (ein Begriff, den ich aus anderen historischen Hamburg-Krimis durchaus schon kannte). Der Autor erwähnt auf der Alster liegende „Dinghis“, wobei meines Wissens in Hamburg eher nur „Jollen“ unterwegs waren. Den Begriff „Udl“ für einen Hamburger Polizisten konnte ich nicht so simpel recherchieren, da Wkipedia eher den Begriff „Udel“ kennt. Auch die erwähnten Terassensiedlungen wären deutlicher geworden anhand einer kleinen Zeichnung/Darstellung ebenso die Kettenschiffe, die das ältere Treideln ablösten. Und das Wort „insinuieren“ konnte ich mir ohne weiteres trotz kleinem Latinum nicht wörtlich erschließen. Die eingefügten Fotos zur Ausstattung der Desinfektionskolonnen und Krankenhäuser zur Zeit der Choleraepidemie in dem Jahr in Hamburg waren durchaus erhellend, aber ich fand sie ein wenig lieblos ausgewählt, zumal viele Fotos dasselbe nur aus etwas anderem Winkel zeigten und somit wenige neue Erkenntnisse brachten. Ein Goodie wäre auch ein historischer Stadtplan gewesen …

20. August 2024


Diesen Krimi aus dem Bestand meiner Mutter habe ich im Urlaub gelesen.
Für mein Empfinden fing er zäh an. Geschildert wurde der Fund einer Leiche, wie es sie ähnlich einige Wochen vorher gab. Der ermittelnde Hauptkommissar Van Veeteren wird von Alpträumen geplagt, die mir, die ich von Håkan Nesser noch nichts gelesen habe, nichts sagen, ja, das Buch langweilig erscheinen ließen. Das war der Punkt (etwa Kapitel 4), an dem ich gegen meine Gewohnheit ans Ende vor schaute. Das war so überraschend, daß es mich bewog, doch den gesamten Roman zu lesen.
Wer Nesser und seinen Kommissar Van Veeteren kennt, wird ahnen, worauf er sich einläßt. Für Neulinge eben etwas mühsam am Anfang.
Dieses Buch werde ich weggeben.

27. April 2024

Richard Wagner: Der fliegende Holländer (Libretto zur Oper)

Das Reclam-Heftchen (ohne Bild) fiel mir in die Hände (und dabei auch auseinander). Da habe ich beschlossen, mir dieses – für mich sowieso mühsam zu lesende, weil es eben ein Theaterstück (als Literaturform) ist – Werk nicht mehr anzutun. Sollte ich mir je die Oper ansehen, habe ich bestimmt auch dann noch die Möglichkeit, den Text zu bekommen. Und ansonsten sollen die Sänger halt sehr deutlich ihren Gesang artikulieren :D.

Das Heft wurde ehrenvoll im Altpapier beerdigt und gut ist.

14. März 2024

Brigitte Glaser: Schreckschüsse

 Auch bei diesem Buch hatte ich es versäumt, rechtzeitig den Blogeintrag vorzubereiten. Ich habe es ein zweites Mal gelesen, da mir sogar der Plott schon vollständig entfallen war.

Eine Jugendliche wird überfahren gefunden. Sie weist allerdings auch eine Schußwunde auf – und keiner kann sich erklären, was sie in der Nähe des Fundortes vorgehabt hat und warum sie ohne zu schauen auf die Straße gerannt ist. 10 Tage währen die Ermittlungen. Anja Kraft – als Mitglied eines Teams – arbeitet daran. Und ähnlich wie Fina Plank (Ursula Poznanski: Stille blutet) hat auch sie es nicht ganz leicht mit ihren Kollegen …

Nicht nur die Polizeiarbeit sondern auch das (Weiter-)Leben mehr oder weniger Beteiligter sowie der Weg (und das weitere Unheil) der Schußwaffe werden hier kritisch und jugendgerecht hautnah geschildert.

Ein guter spannender Jugendkrimi, dennoch verläßt dieses Buch meinen Haushalt.

5. März 2024

Christoph Poschenrieder: Mauersegler

 

Eine Freundin hat mir dieses Buch empfohlen und geliehen.

Ich zitiere aus dem Klappentext: Fünf Männer gründen eine Alten-WG. Denn es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie und mit wem man alt wird.

Das Buch liest sich gut weg - und es wird auch mehr geregelt als nur das Zusammenleben.

Ein Nachgeschmack bleibt, wobei ich mir noch nicht so ganz im Klaren bin, in welche Richtung der geht.

 

aussteigen, geliehen, Manipulation (positiv), schwarzer Humor, Weltanschauung, weg

 

14. Februar 2024

Walter Spiegl (Hrsg): Alfred Hitchcocks Kriminalmagazin 105

 

Ich brauchte mal wieder Kurzgeschichten …

Dieses Buch aus dem Bestand meines Vaters liest sich in den vorgegebenen kleinen Häppchen gut weg. Die Geschichten sind skurril – und ja, sie dürften auch Hitchcock gefallen haben.

17. Januar 2024

Wolfgang Hänel: Eskaliert

 

Ich habe in dieses Buch hineingelesen, bei dem es um gelangweilte Jugendliche und eine Messerstecherei geht. Mir gefällt das Thema und die Art der Aufbereitung nicht. Auch habe ich in meinem Umgang keinen derartigen Jugendlichen, muß mich also nicht damit auseinandersetzen.

16. Januar 2024

Anthony Horowitz: Alex Rider 5: Scorpia

 

Dieses Buch aus der Grundschulzeit meiner Söhne war in einem gekauften Überraschungspaket – und endlich habe ich es lesen können. Es ist leider der letzte Band einer Reihe, ohne daß ich zu den vorausgegangenen je Zugang hatte …

Ein spannendes Buch um einen Jugendlichen, der irgendwie in Kontakt mit Geheimdiensten und Organisationen kommt und freiwillig für diese dann arbeitet / Aufträge erledigt / die Welt rettet. Für den Jugendlichen nicht ganz ungefährlich, zudem er für diese Einsätze auch aus dem Schulalltag herausgenommen wird (zu Lasten seiner schulischen Leistungen).

Dieses Buch wird nicht hier bleiben.

6. Januar 2024

Dora Heldt: Tante Inge haut ab

 

Auch vom Tisch bei meiner Mutter zu mir mitgewandert …

Ein lustiges Buch, das gut aufzeigt, wie aus Spekulationen heraus merkwürdige Aktionen entstehen können. Meistens ist Reden halt doch besser, als mit Geheimnissen schwanger zu gehen …

Wer Dora Heldt kennt und mag, wird auch dieses Buch um die Protagonistin Christine und ihr Umfeld gerne verschlingen, selbst wenn es auch schon seit 2010 auf dem Markt ist. Es muß ja nicht immer das neueste sein um seinen Spaß zu haben.

4. Januar 2024

Joan Hess: Aufruhr in Maggody

Im Altenheim bei meiner Mutter lag dieses Buch auf ihrem Tisch – und somit habe ich es mir geliehen.

Ein verschlafenes Städtchen in den heißen Zonen der USA– und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Frauen rebellieren gegen die althergebrachten Rollen, die einzige Bank brennt ab … Die Polizistin des Ortes erzählt aus der Ich-Perspektive.

Zwischendrin dachte ich, muß ich mir das jetzt antun? Aber die Neugierde hat doch gesiegt. Bereuen tue ich es nicht, das Buch gelesen zu haben, dennoch bin ich froh, das Buch wieder abgeben zu müssen.

23. Dezember 2023

Julia Nehus / Björn Emigholz: Süßer Tod im Rathaus

Dieses Jahr hatte ich zwei literarische Adventskalender.

Ein netter kleiner Krimi, aufgeteilt in 24 Doppelseiten – eine für jeden Tag -, angesiedelt in Verden, wo ich aufgewachsen bin. Allerdings kommt das Lokalkolorit wenig durch – und doch ist es eine brauchbare Werbung für diese alte Stadt.

Für einen Bücherfresser wie mich ist dieser Adventskalender insoweit eine Herausforderung, als daß es mir schwerfiel, jeden Tag nur eine Doppelseite zu lesen – gegen Ende habe ich das ja auch nicht mehr durchgehalten ;).

 

13. Dezember 2023

Julia Rogasch: Der kleine Wintermarkt am Meer

Gestern hatte ich ein wenig Wartezeit am Bahnhof – und die überbrückt sich bei schlechtem Handyempfang nun einmal am besten mit einem netten Buch. Ich habe also ausnahmsweise mein Bucheinkaufsverbot außer acht gelassen …

Ich mag Weihnachten und Nordseegeschichten und für mal eben schnell sollte das dieses Mal eben eine Liebesgeschichte sein. Sehr nett geschrieben liest sich diese Geschichte flott runter. Es gibt – fast schon obligate – Verflechtungen und Verwirrungen. Daraus resultierende Gefühlsschwankungen machen deutlich, daß über alles geredet werden sollte.

Die vorhandenen Getränkerezepte sind eher schon bekannte Rezepte - ok, eine Ausnahme. Aber da die Rezepte für Wintergetränke im Buch alle alkoholhaltig sind, ist das eh nichts für mich …

Das Buch ist hier nun also schon über und wird verschenkt bzw. verspendet.

6. Dezember 2023

Walter Wager: Fluchthilfe auf israelisch

Dieses Buch ist noch aus der Krimi-Sammlung meines Vaters, der inzwischen schon 20 Jahre verstorben ist. Etwa so lange liegt das Buch auch schon hier … Nun war mir einmal nach einem „kleinen“ Buch, was dieses Exemplar mit 127 Seiten gut erfüllt.

Ein Mädchen zur Zeit des kalten Krieges aus der Sowjet Union herauszubekommen ist so gut wie unmöglich. Aber nicht für einen Vietnam-Veteranen mit Sonderausbildung und speziellen Fähigkeiten. Allerdings ist der Weg schon sehr ungewöhnlich, bis die 14-jährige Sonja ihrem Großonkel zugeführt werden kann.

Einige Szenen kamen mir dann beim Lesen irgendwie bekannt vor - als ob ich die in einem Film gesehen hätte. Aber solange ich das nicht mit Bestimmtheit sagen kann, bekommt das Buch kein Film-Label.

Trotz allem Spaß beim Lesen wird dieses Buch dieses Haus verlassen.

28. Oktober 2023

Hermann Kant: Ein bißchen Südsee

Ein Buch aus meinem Elternhaus, welches mir schon einiges an Lesevergnügen geboten hat.

Witzige Familiengeschehnisse werden hier dargestellt. Es kommen durchaus auch Besonderheiten der DDR zum Zuge, die wir heute wenig nachvollziehen können.

Ich zitiere den inneren Klappentext hierzu, selbst wenn ich sonst den Äußerungen einen Reich-Ranicki eher kritisch gegenüber eingestellt bin:

„Wenn es nur das Lockword >Südsee< war, was Sie nach diesem Buch greifen ließ, so sollten Sie es nicht kaufen. Ich biete Ihnen lediglich ein bißchen Südsee … Doch sollten Sie auf Abenteuer und bunte Tupfer, auf Eigenart und ein wenig Herzenswärme aus sein so sagte ich in aller Unbescheidenheit: Da greifen Sie nur zu, denn damit kann ich dienen. Und wenn Sie einen suchen, der Sie mal zum Lachen bringt. Dann prahle ich: Ich bin Ihr Mann. Auch könnte ich Ihnen Leute nennen, die über die eine oder andere Geschichte geweint haben, nicht gar so sehr, aber doch geweint, und wenn Ihnen nach dergleichen ist, so nur heraus … Wir haben keine Maupassants. Ich bin auch keiner, ich weiß es nur zu gut. Aber ich weiß auch, daß Geschichten sein müssen.“ Diesen Worten Hermann Kants über seine Erzählungen kann man eigentlich nur hinzufügen, was Marcel Reich-Ranicki vom Autor hält: „Jawohl, dieser Hermann Kant aus Ost-Berlin kann sich sehen lassen. Er ist zu vielem fähig. Er weiß Bescheid, er kennt sich im literarischen Gewerbe genau aus, er versteht sein Handwerk. Ein intelligenter, ein schlauer Bursche, ein vielseitiger, ein wendiger Journalist, ein professioneller und temperamentvoller Polemiker, ein lustiger Bruder vom traurigen Feuilleton des >Neuen Deutschland<.“ (Die Zeit)

6. Mai 2023

Birgit Kienzle: Julie die Magd

Auch dieses Buch ist aus dem Fundus meiner Mutter. Ein recht interessantes Buch einschließlich einiger Statistiken und Verordnungen über Hausangestellte, bei dem die Klappentexte alles notwendige deutlich machen.

Klappentext hinten: „Ich bin 1894 in Zürich geboren. Meine Mutter hat in einer Gastwirtschaft geputzt, mein Vater war Maurer. Als ich drei Jahre alt war, hat mein Vater meine Mutter im Rausch erschlagen. Weil kein Bauer oder sonst jemand ein so geringes Kind, wie ich es war, aufnehmen wollte, bin ich in ein Heim gekommen. Dort bin ich geblieben, bis ich mit sechzehn Jahren meine erste Stelle als Stallmagd bekommen habe …Ich durfte nicht mit am Tisch sitzen, ich habe nur in der Küche etwas zu essen bekommen und mußte Sackschürzen anziehen, Schürzen, aus alten Kartoffelsäcken genäht. <Damit man sieht, wer hier die Magd ist!> Ich bin ein richtiger Schuhputzlumpen gewesen. Gedacht habe ich mir damit nichts. Ich hhabe gemeint, das sei normal, dazu bin ich eben auf der Welt.“ Julie Blum

Klappentext innen: Eine Magd erzählt ihr Leben. Das ist nicht üblich. Wir sind daran gewöhnt, daß die Menschen, die lange stumm geduldet haben, Ihr Schweigen bewahren. Wir sind nicht darauf gefaßt, daß sie plötzlich den Mund auftun, die auf der untersten Stufe stehen, wann sollten sie sich auch beklagen, das Gesinde, die armen Teufel, die keinen Sonntag und keine Freizeit haben. Eine davon ist Julie Blum, gottesfürchtig und bescheiden, die ein Leben lang unten gehalten wurde und erst ganz spät entdeckt, daß sie eine Stimme hat. „Man lernt nur zu buckeln und das Maul zu halten, dann kann man zum Schluß nichts anderes mehr. Ich hätte mich wehren sollen.“

Über die Autorin: Birgit Kienzle, Jahrgang 1946, geboren und aufgewachsen in Österreich, eine Tochter. Sie lebt seit 1971 in Baden-Baden als Filmemacherin, ihr besonderes Interesse gilt Porträts, die persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Zusammenhänge deutlich machen.

24. April 2023

A. A. Attanasio: Artus-Zyklus 2: König Arthor

Ich habe mich heute dazu entschieden, dieses Buch nicht mehr lesen zu wollen. Die mir vorliegende deutsche Übersetzung ist 25 Jahre alt. Ich habe es mir besorgt, als mich die Artus-Sagen und Autoren wie Marion Zimmer Bradley noch gefesselt haben. Nun stellte sich beim genauen Lesen des Klappentextes heraus, daß dieses Buch der 2 . Band (daran merkt man, daß ich eine Zeitlang nicht sehr gut durchdacht habe, welches Buch ich mir anschaffe, solange es nur günstig ist). Bei weiteren Recherchen erschien auch die Möglichkeit, daß den ersten beiden Bänden noch 2 weitere gefolgt wären, von denen ich auch nicht weiß, ob die ins deutsche übersetzt wurden.

22. April 2023

Michael Crichton: Die Gedanken des Bösen

Heute morgen habe ich diesen fast schon Klassiker von Michael Crichton beendet. Anfangs las er sich ein wenig zäh, aber je näher ich der Mitte kam, desto spannender wurde er für mich, so daß ich ihn dann auch ab da in eins durch (gestern abend und heute morgen) beenden konnte.

Eine Expedition aus Wissenschaftlern und einem Psychologen soll eine Art Wrack auf dem Meeresgrund des Pazifik untersuchen. Natürlich passiert im Laufe so einiges und vom gesamten Team bleiben letztendlich nur 3 Überlebende zurück.

Interessant ist, wie die Charaktere dargestellt werden: Auf sich selbst gestellt und letztendlich auf sich selbst zurückgeworfen auch ein Entwicklungsroman.

19. Februar 2023

Marion Röbkes: Esoterischer Reiseführer: unterschiedliche Gebiete

Ich weiß irgendwie nicht, was ich von diesen – aus den Beständen meiner Mutter stammenden – Büchern erwartet habe, aber es scheint mehr gewesen zu sein. Der Zusammenhang zur Esoterik ist oft hinten hinunter gefallen (die Autorin wollte ja auch keine riesigen Bände produzieren).

Die Autorin bewegt sich irgendwo zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen (alle belegt) und alten Mythen. Mir fehlten u.a. einige mir bekannte Stätten. Es ist nicht mehr – und nicht weniger – als eine kleine Reihe von inzwischen 25 Jahre alten Reiseführern zu alten Kultstätten und deren „Hinterlassenschaften“ zur Auswerbarkeit von Geschichtsverständnis.

Die Bände gehen auf den Bücherfriedhof, denn in Zeiten des Internets sind derartige Infos auch eigenständig vor Ort abzurufen.