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6. Dezember 2023

Walter Wager: Fluchthilfe auf israelisch

Dieses Buch ist noch aus der Krimi-Sammlung meines Vaters, der inzwischen schon 20 Jahre verstorben ist. Etwa so lange liegt das Buch auch schon hier … Nun war mir einmal nach einem „kleinen“ Buch, was dieses Exemplar mit 127 Seiten gut erfüllt.

Ein Mädchen zur Zeit des kalten Krieges aus der Sowjet Union herauszubekommen ist so gut wie unmöglich. Aber nicht für einen Vietnam-Veteranen mit Sonderausbildung und speziellen Fähigkeiten. Allerdings ist der Weg schon sehr ungewöhnlich, bis die 14-jährige Sonja ihrem Großonkel zugeführt werden kann.

Einige Szenen kamen mir dann beim Lesen irgendwie bekannt vor - als ob ich die in einem Film gesehen hätte. Aber solange ich das nicht mit Bestimmtheit sagen kann, bekommt das Buch kein Film-Label.

Trotz allem Spaß beim Lesen wird dieses Buch dieses Haus verlassen.

27. November 2023

Emma Törzs: Ink Blood Mirror Magic

Das andere Buch, das wir zur Silberhochzeit bekamen, ist nun auch durchgelesen …

Bücher, die mit Blut geschrieben werden. Bücher, gesammelt und bei denen, die sie fühlen (und lesen) können, hochgeachtet und beschützt. Drei Erzählstränge, die sich zu einem vereinen. Geheimnisse über Geheimnisse.

Nein, mehr wird aus diesem fesselnden, spannenden Werk nicht preisgegeben. Ich habe 4 Tage zum Lesen benötigt („man“ hat ja auch noch ein Leben neben dem Lesefutter ;) ). Es verbleibt in meinem Bestand.

 

6. Mai 2023

Birgit Kienzle: Julie die Magd

Auch dieses Buch ist aus dem Fundus meiner Mutter. Ein recht interessantes Buch einschließlich einiger Statistiken und Verordnungen über Hausangestellte, bei dem die Klappentexte alles notwendige deutlich machen.

Klappentext hinten: „Ich bin 1894 in Zürich geboren. Meine Mutter hat in einer Gastwirtschaft geputzt, mein Vater war Maurer. Als ich drei Jahre alt war, hat mein Vater meine Mutter im Rausch erschlagen. Weil kein Bauer oder sonst jemand ein so geringes Kind, wie ich es war, aufnehmen wollte, bin ich in ein Heim gekommen. Dort bin ich geblieben, bis ich mit sechzehn Jahren meine erste Stelle als Stallmagd bekommen habe …Ich durfte nicht mit am Tisch sitzen, ich habe nur in der Küche etwas zu essen bekommen und mußte Sackschürzen anziehen, Schürzen, aus alten Kartoffelsäcken genäht. <Damit man sieht, wer hier die Magd ist!> Ich bin ein richtiger Schuhputzlumpen gewesen. Gedacht habe ich mir damit nichts. Ich hhabe gemeint, das sei normal, dazu bin ich eben auf der Welt.“ Julie Blum

Klappentext innen: Eine Magd erzählt ihr Leben. Das ist nicht üblich. Wir sind daran gewöhnt, daß die Menschen, die lange stumm geduldet haben, Ihr Schweigen bewahren. Wir sind nicht darauf gefaßt, daß sie plötzlich den Mund auftun, die auf der untersten Stufe stehen, wann sollten sie sich auch beklagen, das Gesinde, die armen Teufel, die keinen Sonntag und keine Freizeit haben. Eine davon ist Julie Blum, gottesfürchtig und bescheiden, die ein Leben lang unten gehalten wurde und erst ganz spät entdeckt, daß sie eine Stimme hat. „Man lernt nur zu buckeln und das Maul zu halten, dann kann man zum Schluß nichts anderes mehr. Ich hätte mich wehren sollen.“

Über die Autorin: Birgit Kienzle, Jahrgang 1946, geboren und aufgewachsen in Österreich, eine Tochter. Sie lebt seit 1971 in Baden-Baden als Filmemacherin, ihr besonderes Interesse gilt Porträts, die persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Zusammenhänge deutlich machen.

9. Februar 2023

Ursula Poznanski: Eleria 1: Die Verratenen; Eleria 2: Die Verschworenen; Eleria 3: Die Vernichteten

In dieser Trilogie existieren 2 große menschliche Gruppen: Eine innerhalb von Glaskuppeln (im Buch Sphären genannt) lebend und die andere gegen widrige Umstände (eiszeitähnliche Bedingungen) außerhalb der Sphären.

Jedes Buch bringt neue Ideen und Erkenntnisse, wie schon die Titel ahnen lassen.

Die Sphärenmenschen gehen davon aus, daß ihre Form des Lebens die einzig richtige ist und ihre Kultur den außen lebenden nahegebracht werden muß. Ein zufällig belauschtes Gespräch macht einer kleinen Gruppe Sphärenbewohner deutlich, daß sie nicht mehr erwünscht sind, obwohl sie sich bisher als hoch angesehene Lernende erwiesen haben. Sie verstehen nicht, warum, werden unsanft auf ihren Weg gestoßen, treffen auf viele Widerstände, kommen aber auch zu tiefgreifenden Erkenntnissen. Jeder von ihnen geht mit den Informationen seinen eigenen Weg – mal gemeinsam mit den anderen, mal alleine.

Es ist eine emotionsreiche Geschichte, mit durchaus gesellschaftlichen Bezügen und Kritiken, wie fast alle Bücher von Ursula Poznanski.

17. Januar 2023

Ursula Poznanski: Shelter

Wieder ein sehr gutes Buch von obiger Autorin. Ich habe es an einem Tag durchgelesen.

Auf einer im Sande verlaufenden Party kochen 5 Freunde die Idee einer Verschwörung aus, setzen sie in die Tat um – und sind ob derer Ergebnisse letztendlich sehr erstaunt, wohin sie diese Schnapsidee führt. Voller Spannung und Überraschungen begleiten wir einen der 5 durch die nicht ganz ungefährliche (für uns Leser schon ;)) Geschichte. 

20. Februar 2022

Ursula Poznanaski: Vanitas 1 - 3

Ja, ich habe einige etwas kürzere Nächte (schlafmäßig) gehabt, denn ich habe an 3 aufeinanderfolgenden Tagen jeweils einen Band beenden wollen (und das auch hinbekommen).

Im ersten Band „Schwarz wie Erde“ werden wir nach Wien und München entführt. Die Protagonistin lebt unter neuer Identität in Wien, der Polizist, der ihr dazu verholfen hat, gibt ihr einen Auftrag in München. …

Im zweiten Band „Grau wie Asche“ bleiben wir in Wien. Es geht um satanische Grabschändungen und die Hintergründe dafür.

Im dritten Band „Rot wie Feuer“ begeben wir uns nach Frankfurt in einen Clankrieg.

Die ersten beiden Bände fand ich sehr ansprechend – wie das meiste von Ursula Poznanski -, den dritten Band empfand ich schon ein wenig gequält. Dennoch möchte ich ihn als Abschluß der Trilogie nicht missen.

21. November 2020

Craig Shaw Gardner: Ebenezum 1 - 3: Ein Magier in Nöten, Ein Magier im Monsterland, Ein Magier auf Höllentrip

Diesen ersten Band von 2 Trilogien habe ich vor etlichen Jahren mal gelesen und ihn mir endlich selber besorgt, da ich die anderen 2 und 3 Bände in meinem Besitz habe.

Nun, vorhanden im eigenen Haus, mußte ich den natürlich sofort wieder lesen – und daraufhin auch die anderen Bände.

Es geht um einen fluchbeladenen Magier, der deshalb nur noch sehr eingeschränkt Magie wirken kann und seinen Lehrling. Die beiden müssen sich auf eine lange Reise begeben, um dem Fluch entgegenwirken zu können. Das geht nicht ohne Irrungen und Wirrungen, da der Lehrling zu Beginn der Reise ja auch noch nicht sehr weit fortgeschritten in seinem Handwerk ist – aber er lernt dazu. Das alles ist humorvoll geschrieben, da es aus der Sicht des Lehrlings erzählt wird.

Den zweiten Band, den ich in den neunziger Jahren – ebenso wie den dritten – um sein Erscheinen herum gelesen habe, konnte ich nun in der Wiederholung auch beenden.

Die Reise geht weiter, manch ein Hindernis taucht auf, wird mit Hilfe vieler möglicherweise Verbündeter gelöst, bevor die Reise in Vushta enden soll. Vushta jedoch ist von Dämonen an einen anderen Ort verbracht worden. Das ist die Ausgangslage für den dritten Band.

Und nun habe ich den dritten Band auch wieder gelesen. Ein Auserwählter muß in die Niederhöllen reisen um Vushta wieder an die Oberfläche gelangen zu lassen und eine entführte Hexe befreien. Die Wahl fällt auf den Zauberlehrling, der mit einem magischen sprechenden Schwert und einem Horn der Überredung ausgestattet wird. Auch werden Begleiter für ihn ausgewählt. Im Laufe seiner Reise kommen noch überraschende Begleiter hinzu. Der Erzählstrang ist action- und pointenreich.

Ich freue mich schon auf die folgende Trilogie, in der der Lehrling schon vom Titel her die Hauptrolle einnimmt. Für alle drei Bände habe ich jetzt ein knappes Jahr gebraucht – ist halt manchmal so, dennoch veröffentliche ich die Trilogie auf einen Schlag, weil mir das besser gefällt.

21. Juli 2020

Rosemarie Marschner: Das Bücherzimmer

Oke hat von seiner Autismusbetreuerin zum Abschied etliche Bücher geschenkt bekommen. Dieses ist eines davon.

Erst dachte ich, das wäre ein nicht so wichtiges Buch, aber beim ersten Anlesen stellte es sich als sehr gut geschrieben und doch interessant heraus. Ich konnte es fast in einem Zug durchlesen und es hinterließ ein gutes Gefühl, keine verschwendete Zeit. Der Weg einer jungen österreichischen unehelich geborenen Frau um die Zeit des Anschlusses an Hitler-Deutschland zu einer sich selbst verwirklichenden Journalistin, der sehr gut nachvollziehbar erzählt wird.

12. Juli 2020

Sid Fleischmann: Der Geist in der Mittagssonne

Dieses Buch gehörte auch einem meiner Brüder. Ich habe es neugierig mitgenommen und innerhalb eines Tages durchgelesen.
Entfernt in Anlehnung an die Schatzinsel, die ich bisher noch nicht gelesen habe, ist es eine spannende Piratengeschichte, bei der dem Protagonisten unter vielen Mühen so einiges gelingt - zwar nicht alleine, aber auch das macht den Reiz dieses Jugend- und Jungen-Buches aus.
Ich habe in meiner Kindheit irgendwie deutlich weniger Jungsbücher gelesen, als mir möglicherweise Spaß gemacht hätte.

26. Juni 2020

Daniel Wallace: Star Wars: Das Buch der Sith

Heute habe ich dieses interessante Buch über die Machtbesessenheit und den Egiosmus der Sith beendet. Es macht mal wieder sehr deutlich, wie Gaben ge- bzw. auch mißbraucht werden können. Wer seine Möglichkeiten nur zum Gewinn von Einfluß nutzt und den sozialen sprich gesellschaftlichen Bezug vollkommen verliert, verliert letztendlich sich selbst.
Ich bin auf die weiteren Themenbände dieser Serie sehr gespannt.

18. März 2020

Jan-Uwe Rogge: Kinder dürfen aggressiv sein

Das ist mal ein richtig gutes Buch über den Umgang mit Kindern / Mitmenschen.
Der in Deutschland sehr anerkannte Familien- und Kommunikationsberater Jan-Uwe Rogge berät ohne Ratschläge, präsentiert bewußt keine allgemeinen perfekten Lösungen. Er entwickelt anhand von Beispielen Ideen für Problemlösungen, die alle auf die Eigenverantwortung sowohl der Erwachsenen als auch der Kinder zielen. Die Idee, sich als Erwachsener zu seinen Schwächen bekennen zu können und darüber zu lernen sich selbst zu mögen, spricht mich sehr an. Dieses Buch bleibt weiterhin in unserem Haushalt.

14. Januar 2020

Cressida Cowell: Drachenzähmen 11 und 12

Hicks 11: Verräterisches Drachenmal


Der vorletzte Band um Hicks, die Wikinger und deren Zusammenleben mit Drachen. Es ist wirklich spannend und fesselnd, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Vieles aus den vorherigen Bänden wird wieder aufgegriffen und bekommt eine andere Bedeutung.

Hicks 12: Der letzte Drachenkönig


Und auch der letzte Band ist geschafft. Weiterhin spannend und mit einem sehr überraschenden Ende.

Mir gefällt die ganze Geschichte sehr gut. Man merkt auch den letzten Bänden die Vielbändigkeit nicht an, es ist kein neuer Aufguß von etwas schon abgearbeitetem.

Eigentlich bin ich ja über die Filme und die Serie an diese Bücher geraten, aber die Bücher und die Filme sind in sehr vielen Punkten doch verschieden, also jeweils etwas eigenes.

4. Februar 2019

Cressida Cowell: Hicks 10: Suche nach dem Drachenjuwel

Lars bekam zu seinem Geburtstag einen weiteren Band von Drachenzähmen leicht gemacht und ich durfte ihn schnell vor ihm lesen.
Wie die anderen Bände davor gefällt er mir sehr gut und ich warte - ebenso wie meine Söhne - mit Spannung auf den 11. Band, der noch nicht erschienen ist.

23. Dezember 2018

Dava Sobel: Galileos Tochter

Ein sehr interessantes Buch über Galileo Galilei, seine wissenschaftlichen Erkenntnisse auf Basis von Briefen zwischen ihm und seiner ältesten Tochter, die als Nonne in einem Kloster lebte und historischen Dokumenten um seinen Prozeß herum.
Da ich meine, daß auch andere Familienmitglieder sich für das Buch erwärmen können, wird es hier bleiben.

20. September 2018

Paul van Loon: Der Gruselbus 4

Teilweise kamen mir die Geschichten bekannt vor, aber möglicherweise konnte ich das Buch bisher nicht beenden, da es mir von meinem Nachttisch weggemoppst wurde ...
Die Geschichten hieraus sind mir manchmal schon eine Spur zu gruselig - und das als Jugendbuch (naja, wohl doch ein bißchen mehr für Jungs gedacht ;) ).

12. Juni 2018

Maria Linke: Weiberwirtschaft

Bei meiner Mutter gab es auch dieses Buch. Sie war davon nicht sooo angetan, aber ich fand es spannend und habe es gerne gelesen. Naja, anscheinend war da zuviel "Findung" für meine Mutter.
Da ich nicht unendlich viel Platz habe, wird dieses Buch unser Haus demnächst auch verlassen ...

21. Mai 2018

Rolf Lappert: Pampa Blues

Mein Großer hatte dieses Buch letztes Jahr in der Schule zu lesen - und da mich auch interessiert, was heutige Schul-Lektüre ist, lese ich die Lektüren meiner Jungs auch selber.
Es las sich für mich recht gut (aber es ist ja immer ein Unterschied, ob man derartige Bücher freiwillig oder halbwegs gezwungen liest).

13. Mai 2018

Cressida Cowell: Hicks 9: Jagd um das Drachenerbe

Wieder lustig und spannend: Wird es Hicks gelingen, den Anforderungen gerecht zu werden? Selber lesen macht schlauer ;). Wer die Serie mag, wird auch dieses Buch mögen.

29. März 2018

Karl May: Das Buschgespenst

Heute morgen konnte ich dieses ansatzweise autobiografische Buch von Karl May, bei dem es sich nach meiner Recherche um eine Auskoppelung aus "Der verlorene Sohn" handelt, beenden.

Für Karl May typisch gab es hier Arme, eigentlich "Gute", die von den Reichen, "Bösen", um ihre ehrliche Arbeit gebracht und dann auch zum Bösen verführt werden. Auch die Aufklärung der Schurkereien und der gewaltsame Tod der "Bösen" ist als typisch für Karl May zu bezeichnen.
Die autobiografischen Anteile sind der Ort der Handlung Hohenstein-Ernstthal, sein Geburtsort, sowie die dort ansässigen Weberfamilien und deren bittere Armut trotz allem Fleiß und gut erledigter Arbeit.

Ich habe mich inzwischen zwar schon von allen anderen, durchaus bekannteren Werken von Karl May getrennt (meine Jungs können so gar nichts mit dem anfangen), aber das Buschgespenst wird hier noch ein wenig Asyl behalten.

6. März 2018

Ann Leckie: Breq 1: Die Maschinen

Dieses Buch hat Oke vor einigen Jahren von seiner Patentante bekommen - und ich habe es endlich auch gelesen :). Es gefällt uns so gut, daß wir schon mit dem Gedanken spielen, uns die beiden Folgebände auch anzuschaffen.
Es werden hierin vielschichtige psychologisch-philosophische Gedanken zu Papier gebracht, verpackt in eine fesselnde Handlung. Die Probleme, die sich aus dem Einsatz künstlicher Intelligenzen und deren Beeinflussung durch die Erschaffenden ergeben können, kommen hier gut zur Sprache.