Als Leseratte möchte ich Euch an meinem Futter teilhaben lassen. Es sind nur die Bücher seit 2015 aufgeführt. Mein SuB ist nicht vollständig, deshalb tauchen oft Bücher auf, die nicht mit neu gekennzeichnet sind. Mit meinem E-Book-Reader kann ich nur e.pub lesen - dafür dann aber auch aus unserer Bücherei. Eine Rezension werdet Ihr bei mir selten finden, denn ich lese lieber als darüber zu schreiben. Es gibt eine Liste gelesener Bücher nach Autoren sortiert, die auf die Blog-Beiträge verweist.
10. Juli 2021
Nele Moost / Annet Rudolph: Rabenstarke Geschichten
8. Juli 2021
Robert Chapman: Ich wünsche deinen Tod
Die Falle war bis ins letzte Detail perfekt gestellt. Ebenso bei dem darauffolgenden zweiten Mord und dem Versuch eines dritten. Aber welches war das Motiv?
Banner bemüht sich verzweifelt, es zu finden, während sich der Kreis immer enger um ihn schließt. Doch seine Kollegen halten eisern zu ihm und auch sein alter Freund, Superintendent Faro, steht ihm hilfreich bei, bis es ihm schließlich selbst gelingt, das Rätsel um die Tote zu lösen.
Einer der Krimis noch von meinem Vater. Er liest sich sehr gut. Die Spannung wird immer wieder aufs Neue aufgebaut – und die Ereignisse, die zur Lösung des Falls führen sind doch überraschend.
Ich werde ihn kein zweites Mal lesen, deshalb darf er gerne auf Reisen gehen.
22. Juni 2021
Weihnachts-Geschichten
Die Texte sind zwar leicht lesbar, aber sehr pietistisch ausgerichtet. Deshalb wird das Büchlein, obwohl ich sonst alles, was mit Weihnachten zu tun hat, aufhebe, das Haus verlassen.
5. Juni 2021
Tanja Janz: Dünen-Traumsommer
Der Plot entwickelt sich nachvollziehbar. Ein Teil des Lebens in St. Peter Ording ist recht gut eingefangen. Die Liebesgeschichte ist hier eher schmückendes Beiwerk, die Backtätigkeit – auf die im Klappentext explizit hingewiesen wird – nimmt das richtige Maß an Raum ein. Auch befinden sich am Ende des Buches zwei (oder waren es drei?) Rezepte.
Meine Mutter jankt nach etwas leichterer Lektüre neben ihren doch recht schwierigen Vorhaben, also wird sie dieses Buch demnächst bekommen.
16. Mai 2021
Mihail Sadoveanu: Nechifor Lipans Weib
Diese Geschichte ist von einer gewissen Schlichtheit, Ursprünglichkeit und liest sich flott weg.
Ich weiß nicht, ob ich das Buch auch mit soviel Freude gelesen hätte, wenn ich mich vorher über den Autoren informiert hätte …
Es ist ein Exemplar, das auseinanderfällt, also wird es beerdigt.
13. Mai 2021
Christiane Ritter: Eine Frau erlebt die Polarnacht
Eine Frau fährt zu ihrem Mann nach Spitzbergen um mit ihm, der dem Land schon vollkommen verfallen ist, einen Winter dort zusammen zu verbringen. Mit ihnen überwintert auch ein Norweger, Karl, ein erfahrener Jäger und auch Spitzbergennarr.
Das Buch ist sehr lebendig geschrieben und wird von schönen schwarz-weiß-Fotos der Autorin illustriert. Es gehört zu den Büchern, die in mir das Gefühl auslösen, etwas derartiges auch erleben zu wollen – nur bei näherer Betrachtung bin ich doch ein Warmduscher und es ist auch nicht wirklich mein Ding ;) .
Trotz Platzenge bleibt es erst einmal in meiner Sammlung der Literatur über die Polargebiete und wird wohl erst weiterziehen, wenn ich die entsprechenden Bücher durchsichte und ausmiste.
8. Mai 2021
Egle, die Natternkönigin
5. Mai 2021
Svend Fleuron: Strix
Da ich aufgrund des Auflösens des buchreichen Haushalts meiner Mutter sehr viele Zugänge und deutlich weniger Platz als sie habe, ist das schon im Bücherhimmel.
29. April 2021
Daniel Tammet: Die Poesie der Primzahlen
Das Buch ist kolumnenartig geschrieben. Die Begeisterung Tammets für Mathematik ist zu spüren, dennoch scheine ich nicht genug Mathematiker zu sein, denn auf mich springt der Funke nicht wirklich über.
Sollte mein Sohn dieses Buch nicht lesen wollen, geht es außer Haus.
24. März 2021
Daniel Glattauer: Der Weihnachtshund
Allerdings brauchte diese Geschichte - dessen Kapitel sich auch als Advenstkalender eignen könnten, da sie mit den Tagen übertitelt sind, die diesen Zeitraum abstecken - schon einige Zeit Anlauf, wurde für mich erst im letzten Drittel so spannend, daß ich das Buch ungern aus der Hand legen wollte.
Leider habe ich ein beschädigtes Exemplar, aber ich konnte das an jemand anderen lesenswütigen weitergeben ...
28. Februar 2021
Ursula Poznanski: Layers
Eigentlich wollte ich erst ein anderes Buch beenden, um dieses anzufangen, aber beim Reinlesen blieb es dann nicht und ich habe das an einem Tag durchgelesen. Layers war das älteste von mir noch nicht gelesene Buch der Autorin in diesem Haus.
Wieder ein sehr spannendes Buch von Ursula Poznanski. Hier geht es um die Veränderung der Wahrnehmung durch eine technisch veränderte Brille, die computergesteuert Informationen über Menschen aber auch eine veränderte Umgebung übermittelt. Man darf also seinen Augen nicht trauen. Auch die damit einhergehende Manipulation des Protagonisten ist sehr stark, führt letztendlich sogar durch Wut desselben zu einem Verbrechen. Wer aber mit welcher Motivation die Fäden zieht, bleibt bis zum Schluß spannend.
26. Februar 2021
Barbara Hazen / Tomi Ungerer: Der Zauberlehrling
Ein schönes Bilderbuch, wenn man auf Tomi Ungerer steht, auf Grundlage der bekanntesten Version des Themas Zauberlehrling von Goethe, allerdings modernisiert und kindgerecht ohne die magischen Reime formuliert. Das Goethe-Gedicht ist als Text im Buch auch vorhanden.
Ich habe
leider keinen Platz für derartige Schönheiten und gebe das somit
außer Haus.
23. Februar 2021
Morton Rhue: Die Welle
19. Februar 2021
Thorsten Schatz: Star Wars: Star Wars in 60 Minuten
Mit dem Verkauf von Lucas Arts und der Rechte an Walt Disney wurde Wert auf weitere Filme aus dem Gedankengut George Lucas gelegt. Der in diesem Buch angekündigte Plot mit einer Verbandelung Luke Skywalkers hat sich aber nicht realisiert, wie wir inzwischen nach dem neunten Teil wissen.
15. Februar 2021
Robert Merle: Der Tod ist mein Beruf
Der Autor hat alle Unterlagen über und von Rodolf Höß, der hier einen anderen Nachnamen führt, durchgearbeitet und in Ich-Form den Werdegang beschrieben.
Interessant ist das Buch insoweit, daß Rudolf Höß als treuer und zuverlässiger, sehr genauer Befehlsausführer dargestellt wird, der das Verfahren der Judenvernichtung zu optimieren hatte. Erschreckend dabei ist, daß er in Ausübung dieser Aufgabe keine Menschen, keine Individuen sondern „nur“ Einheiten gesehen hat - als ob er entsprechende Tonnen Eisen zu verarbeiten gehabt hätte. Für ihn war der größte Verrat letztendlich Himmlers Selbstmord, denn ihm und seinen Befehlen gegenüber war er ehrenvoll, also bedingungslos treu.
Dieses Buch werde ich kein zweites Mal lesen, einmal reicht und somit kommt es in meine Kiste zur Weggabe.
6. Februar 2021
René Goscinny / Albert Uderzo: Asterix Sonderband: Das Geheimnis des Zaubertranks
5. Februar 2021
Renate Künast: Klasse statt Masse
Dieses Buch hat die damalige Ministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft nach ihrem ersten Jahr im Amt des in dieser Kombination neuen Ressorts geschrieben. Es schildert sehr gut die vorhandenen Verkrustungen in den Köpfen der „Altherrenriege“, die vorher sich um die Landwirtschaft und Ernährung gekümmert hat (und teilweise in anderen Gremien auch zeitgleich zu Renate Künast kümmert) und die Kämpfe ebenso wie die Möglichkeiten, damit umzugehen, dagegen anzukommen und etwas zu bewegen, zu bewirken. In die Amszeit von Frau Ministerin Künast fällt u.a. die Einführung des deutschlandweit (ich bin mir nicht mehr sicher, wie weit darüber hinaus) geltenden Ökosiegels (damals Künast-Label genannt ;) ). Auch die Abschaffung der Käfighaltung für Hühner kommt unter dem Wirken von Frau Künast zustande sowie etliche andere ökologisch sinnvolle, dem Verbraucherschutz und der Nachhaltigkeit dienende Umstrukturierungen in der Agrarpolitik – und das nicht nur in Deutschland sondern auch auf Europa-Ebene sowie darüber hinaus im ernsthaften Bemühen um diese Themen für die sogenannte Dritte Welt. Ein gut zu lesendes Buch, das mir Hochachtung für den Einsatz der Autorin abringt. Etliche ihrer Verdienste waren mir gar nicht mehr so gegenwärtig, auch wenn wir immer noch mehr für die Erde und uns Menschen als Verbraucher tun können und müssen, wie es auch im Untertitel dieses Buches heißt: Die Erde schätzen, den Verbraucher schützen. Es bleibt zum Nachschlagen noch hier im Haus.
11. Januar 2021
Max Kruse: Caroline 3: Der Überfall auf die Mühle + Caroline 5: Die Entscheidung
10. Januar 2021
Axel Hacke / Michael Sowa: Der weiße Neger Wumbaba
5. Januar 2021
Thomas Hettche: Herzfaden
31. Dezember 2020
SuB-Abbau und Jahresrückblick
Puh, irgendwie sind mir in diesem Jahr deutlich mehr Bücher ins Haus gekommen, als gut für mich sind: Erst die Vervollständigung meiner Sammlung von Asterices durch meinen Mann, dann eine Buch-Schenkung an meinen Großen durch eine seiner Betreuerinnen (ja, ich versuche immer noch, die Bücher, die meine Jungs lesen, auch zu lesen) und dann sollte mein Großer ja einen E-Reader - den er auch erhalten hat - zu Weihnachten bekommen und ich konnte bei den gratis E-Books mit gleichem Einkauf nicht widerstehen. Die Bücher aus dem Haus meiner Mutter zähle ich schon gar nicht als SuB, da ich bei etlichen nach Kurzem Anlesen auch oft genug die Entscheidung treffe, mich nicht mehr mit diesem oder jenem zu beschäftigen. Die schaffen es also teilweise noch nicht einmal auf die Liste.
Ich kann also einen Zugang von 61 Büchern und Comics verzeichnen und dagegen "nur" 71 SuB gelesene und 6 nicht beendete, also 77 abgebaute. Das sind mit 16 Büchern Abbau deutlich weniger, als die von mir veranschlagten 2 Bücher pro Monat, was einem SuB-Abbau von 24 Büchern im Jahr gleich käme. Immerhin konnte ich darunter aber eines der Weihnachtsgeschenke an meinen Mann, den Asterix-Band zum 60. Jubiläum der Gallier, schon beenden :freu:.
Vielleicht sollte ich auch einfach weniger Zeit am Handy mit Spielen bzw. am PC mit dem Gucken von Filmen verbringen und statt dessen mehr lesen ;). Es gibt also auch in Zukunft so einiges zu bearbeiten.
30. Dezember 2020
Kathryn Forbes: Mamas Bankkonto
29. Dezember 2020
René Goscinny / Albert Uderzo: Asterix: Die Hommage
28. Dezember 2020
Dr Max Otto Bruker: Leber-, Galle-, Magen-, Darm- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen
Ein einerseits interessantes Buch aus dem Bestand in meinem Elternhaus. Andererseits ist auch in diesem Buch – wieder – eine diätetische Kostform beschrieben, die wohl nicht für jeden paßt (die Diät, die allen gleichermaßen hilft, gibt es anscheinend nicht). Die Idee, daß uns „nur“ der Zucker krank macht neben den Auszugsmehlen hat schon etwas für sich. Sein Plädoyer für Frischkost und naturbelssene Fette ist wie alle derartigen Konstrukte dann doch einseitig.
Die notwendigen Frischkostbreie etc. müssen frisch gemahlen sein und dann mehrere Stunden einweichen, wenn ich das richtig verstanden habe. Das heißt, der gesunde Appetit kann gar nicht berücksichtigt werden.
Er unterscheidet beim Getreide „nur“ zwischen Auszugsmehlen und Vollkorn, nicht die verschiedenen Getreidearten und deren unterschiedliche Wirkweisen auf den menschlichen Körper.
Auch seine Bevorzugung der Butter, die keine Schäden am Verdauungstrakt machen soll, kann nicht passen. Ich mochte als Kind schon keine Butter (Margarine allerdings auch nicht) und habe auch heute noch das Gefühl, Butter verstärkt meine Probleme in dem Bereich.
Fazit: Ein interessanter Ansatz, der schwierig umzusetzen sein kann und auch nur eine Facette zur gesunden Ernährung liefert, den Spaß und Genuß am Essen aber gerne vernachlässigt.
23. Dezember 2020
Alison Gopnik u.a. : Forschergeist in Windeln
16. Dezember 2020
Hommage an Albert Uderzo: Asterix und seine Freunde
Viele Comic-Zeichner haben ihre Gedanken und Federstriche um die standfesten Gallier herum zu Papier gebracht. Zu jedem der Zeichner wurde kurz beschrieben, welches deren Hauptwerke sind – und oft konnte auch genau diese Verbindung hergestellt werden. Z.B. trifft in der kurzen Geschichte von Batu, dem würdigen Nachfolger Franquins für die Geschichten um das Marsupilami, unser bekanntes Duo auf dasselbe. Auch Brösel, Schöpfer von Werner, gibt eine tolle Geschichte eines Zusammentreffens des Duos einschließlich Miraculix mit Werner zum Besten.
Ich habe teilweise das Wiedersehen mit anderen mir liebgewonnenen Figuren aus der Comicwelt gefeiert. Asterix und Obelix sind manchmal in der uns bekannten Form dargestellt worden und manchmal eben auch im Federstrich des Zeichners. Eine total spannende Mischung. Allerdings muß ich zugeben, daß ich für das Buch viel Zeit benötigte. Jede einzelne Geschichte wollte einzeln auch genossen werden – mit Pausen zum verdauen, daran freuen – eben nicht überfüttern. Dieses Kleinod der Comic-Kunst kommt natürlich zu meiner so gut wie vollständigen Asterix-Sammlung dazu :) .
6. Dezember 2020
François Lelord: Hector 3: Hector und die Entdeckung der Zeit
Alles in Allem ein wunderbares Buch zu dem Thema mit vielen Ideen und Denkanstößen sowie auch literarischen Hinweisen. Das wird wie schon die anderen beiden Bände, über die ich geschrieben habe, durchaus hier verbleiben.
28. November 2020
Lelord, François: Hector 4: Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens
22. November 2020
Susanne Klingner: Hab ich selbst gemacht
Ein Buch, auf das ich sehr neugierig war. Leider hat es bei einem Transport in Tee gebadet, aber das tut dem Werk als solches keinen Abbruch. Ich werde es auf alle Fälle als Anregung bei mir behalten.
Eine junge Frau beschließt ein ganzes Jahr alles selber zu machen. Sie bringt dafür einige Fertigkeiten u.a. im handwerklichen Bereich, Erfahrungen im Nähen und eine große Portion Mut und Neugier mit. Das ganze Jahr gestaltet sich sehr spannend, denn auch beim Gärtnern probiert sie sich aus und geht zu einem Seminar zum Schuhe werkeln.
Am Ende des Jahres läßt sie wieder den Alltag einkehren, wobei sie einige der Erfahrungen auch weiter nutzen wird, z.B. das Brot backen und das Stricken im Zug.
Mir selbst wäre so ein striktes Jahr zu starr und verpflichtend, aber der Spaß am Selbermachen und die Ideenvielfalt dabei ist schon faszinierend. Mir hat auch gut gefallen, wie die Autorin sich selbst immer wieder zum selbermachen animiert, wie sie ihre Bedürfnisse, die sich um ihre Selbermach-Wünsche heraus ergeben, stillt: z.B. Sie möchte sich etwas nähen und merkt, daß sie nur ein einfaches Bügelbrett hat. Ein Ärmelbrett wäre schon hilfreich. Kaum zu der Erkenntnis gekommen, sammelt sie entsprechende Utensilien zusammen und baut sich eines, damit ihrem Wunsch nach Kleidung aus eigener Herstellung nichts mehr entgegensteht.
21. November 2020
Craig Shaw Gardner: Ebenezum 1 - 3: Ein Magier in Nöten, Ein Magier im Monsterland, Ein Magier auf Höllentrip
Nun, vorhanden im eigenen Haus, mußte ich den natürlich sofort wieder lesen – und daraufhin auch die anderen Bände.
Es geht um einen fluchbeladenen Magier, der deshalb nur noch sehr eingeschränkt Magie wirken kann und seinen Lehrling. Die beiden müssen sich auf eine lange Reise begeben, um dem Fluch entgegenwirken zu können. Das geht nicht ohne Irrungen und Wirrungen, da der Lehrling zu Beginn der Reise ja auch noch nicht sehr weit fortgeschritten in seinem Handwerk ist – aber er lernt dazu. Das alles ist humorvoll geschrieben, da es aus der Sicht des Lehrlings erzählt wird.
Den zweiten Band, den ich in den neunziger Jahren – ebenso wie den dritten – um sein Erscheinen herum gelesen habe, konnte ich nun in der Wiederholung auch beenden.
Die Reise geht weiter, manch ein Hindernis taucht auf, wird mit Hilfe vieler möglicherweise Verbündeter gelöst, bevor die Reise in Vushta enden soll. Vushta jedoch ist von Dämonen an einen anderen Ort verbracht worden. Das ist die Ausgangslage für den dritten Band.
Und nun habe ich den dritten Band auch wieder gelesen. Ein Auserwählter muß in die Niederhöllen reisen um Vushta wieder an die Oberfläche gelangen zu lassen und eine entführte Hexe befreien. Die Wahl fällt auf den Zauberlehrling, der mit einem magischen sprechenden Schwert und einem Horn der Überredung ausgestattet wird. Auch werden Begleiter für ihn ausgewählt. Im Laufe seiner Reise kommen noch überraschende Begleiter hinzu. Der Erzählstrang ist action- und pointenreich.
Ich freue mich schon auf die folgende Trilogie, in
der der Lehrling schon vom Titel her die Hauptrolle einnimmt. Für
alle drei Bände habe ich jetzt ein knappes Jahr gebraucht – ist
halt manchmal so, dennoch veröffentliche ich die Trilogie auf einen
Schlag, weil mir das besser gefällt.
10. November 2020
Krimi Buhl: Hilfe, die Jungs kommen!
Spannend und lustig erzählt, wie aus zwei Halbfamilien – eine ganz im Süden , die andere ganz im Norden – möglicherweise eine Patchworkfamilie zusammenwächst.
11. Oktober 2020
Friederun Reichenstetter: Die Chaosklasse auf heißer Spur
Puh, es gibt doch noch so einige Erstlesebücher bei mir …
Und bei diesem denke ich, ich habe es noch nicht gelesen gehabt.
Tja, es geht um
Diebstähle – und deren spannende Idee zur Überführung der Täter.
10. Oktober 2020
René Goscinny: Asterix 37 + 38
Da ich versehentlich erst den Band 38 gelesen hatte, „mußte“ ich auch den Band 37 nachlegen.
Asterix in Italien stellt den „Ursprung“ des Wagenrennens von Monza nach Neapel dar, das eigentlich initiiert wurde um den Zustand der guten römischen Straßen belegen zu können.
Die Tochter des Vercingetorix läßt eine sehr emanzipierte junge Frau in den Vordergrund treten, die als Last ihrer Herkunft einen kostbaren Halsschmuck, das Symbol der Häuptlingswürde, trägt, unter dem die Gallier gemeinsam in den Widerstand gegen Rom treten sollten. Das Ende ist sehr überraschend. Ein für mich sehr schönes Osterei ist ein junger Mann namens Letitbix und seine Sprüche :) .
8. Oktober 2020
Gilles Kepel: Zwischen Kairo und Kabul
Kurz nach dem 11. September 2001 unternimmt Gilles Kepel (er hat Soziologie und Arabistik studiert und lehrt als Professor für Politische Studien in Paris. Er lebte lange im Orient und gilt als führende Autorität auf dem Gebiet des Islam – Einschub eines Teils des inneren Klappentextes) eine Reise durch Länder der islamischen Welt. Seine Stationen sind unter anderem Kairo, Beirut, Damaskus, Dubai, Qatar, Abu Dhabi und Kabul. Im ständigen Rekurs auf die jüngste Geschichte versucht er, die Popularität Bin Ladens zu verstehen, aber auch die Faszination, die das Abendland ausstrahlt, und die Hoffnungslosigkeit angesichts fehlender Perspektiven im jeweiligen Land. Dabei gelingt es Kepel meisterhaft, Analyse und Erzählkunst zu verbinden.
Eine sehr interessante Lektüre, die mir die Augen ein wenig für die realen Lebensbedingungen im Nahen Osten geöffnet hat. Ich finde es auch spannend, wie wenig oder wie viel sich inzwischen in diesen Ländern verändert hat. Seit dem Tod von Arafat ist es still um die PLO und den Palästinenser-Staat geworden. Der Tod Osama Bin Ladens hat den Irrsinn des Ganzen zwar aufgezeigt, ihn in einigen Bereichen jedoch kaum verändert.
7. Oktober 2020
William Horwood: Duncton Tales
Da ich bei meiner Mutter teilweise ausmiste, ist das auch eine gute Gelegenheit, bei mir selber auszumisten.
Diese Geschichte aus dem
Tierreich – muß entfernt ähnlich wie watership down sein –
werde ich nicht lesen. Das Buch ist mir zu dick und die, die in
englisch bei mir auf Halde liegen, sind mir deutlich wichtiger.
30. September 2020
Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind / Alle sieben Wellen
Ein Doppelroman, der aus E-Mails besteht, liest sich wirklich gut. Die Verwicklungen sowie die Persönlichkeitsentwicklung der beiden Protagonisten sind sehr spannend und gut nachvollziehbar.
Ich kann diese spritzig geschriebenen Bücher irgendwie nur jedem ans Herz legen. Mein Exemplar hat sich auf alle Fälle einen Asylplatz bei mir erworben.
29. September 2020
Friedrich Gerstäcker: Das Wrack des Piraten
28. September 2020
René Goscinny / Albert Uderzo: Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar
Wieder ein Band mit Wildschweinen, Römern, sogar erlaubter Musik und dem Festmahl neben vielen Spitzfindigkeiten und liebevoll gezeichneten Details.
27. September 2020
Alexej Tolstoi / Niamh Sharkey: Die riesengroße Rübe
Das Märchen von der Rübe, die nur mit den vereinten, geballten Kräften aller anwesenden Wesen gezogen werden kann gehört nicht zu meinen Lieblingsmärchen - auch wenn die zeichnerische Umsetzung liebevoll ist und das Ende ein wenig anders dargestellt wird als in anderen Versionen.
Da ich es auch schon in anderer Fassung habe, kann ich mich gut davon trennen. Ich bin gespannt, wem ich das zukommen lasse, aber das geht nicht in die hiesige Tauschhütte (die ist zu feucht für Bücher).
26. September 2020
Kai König / Thorsten Saleina: Josef, es ist ein Mädchen! und Josef, mach die Musik leiser!
20. September 2020
Herbert Plate: Jonny und Jörn
Dieses Buch, das meinem jüngeren Bruder gehört, habe ich aus dem Haus unserer Mutter mitgenommen und nochmal gelesen. Es lebt von sprachlichen Wiederholungen mit Synonymen, ist aber ansonsten – neben dem vorhandenen Seemannsgarn – einfach gehalten. Es mag für Grundschüler lesenswert (gewesen) sein, mir ist das irgendwie zu wenig an Substanz. Aber vielleicht geht mir der Atem für die Kinderwunder auch nur momentan aus … Ich glaube, dieses Buch verläßt dieses Haus demnächst, mal sehen, in welche Richtung.
18. September 2020
René Goscinny / Albert Uderzo: Asterix 35: Asterix bei den Pikten
Heute morgen habe ich mal eben einen der vielen für mich neuen Asterices „abgearbeitet“.
Der erste Band, zu dem Albert Uderzo zwar noch die „Aufsicht“ führte, aber den Rest von würdigen Nachfolgern ausführen ließ. Wieder sind die Namen der „Fremden“ sehr gut gewählt, es kommen alle wichtigen Elemente wie Römer und Piraten vor, Idefix bleibt allerdings bei Miraculix im Dorf. Auch einige Erkenntnisse und Vorurteile über die alten Schotten finden wir in diesem Band bestätigt. Die Zeichnungen – wie immer – so detailiert, daß man auch beim 5. oder noch späteren Lesen immer auf neue Elemente stoßen kann.
15. September 2020
Gerhard Wagner: Schwein gehabt!
Ein kleines Highlight für mich ist das Cover des Buches, auf dem sich der Schattenriss einer Burg am Rhein, der Marksburg, die ich als Kind häufiger besucht habe, befindet. Ich habe sie auf den ersten Blick aufgrund ihrer einzigartigen Form wiedererkannt – und mich gefreut, daß das so ist.
12. September 2020
Grauen, Grusel & Co.
Das Buch wird von mir bestimmt aus Spaß wieder gelesen.

















































