27. September 2020

Alexej Tolstoi / Niamh Sharkey: Die riesengroße Rübe

Das Märchen von der Rübe, die nur mit den vereinten, geballten Kräften aller anwesenden Wesen gezogen werden kann gehört nicht zu meinen Lieblingsmärchen - auch wenn die zeichnerische Umsetzung liebevoll ist und das Ende ein wenig anders dargestellt wird als in anderen Versionen.

Da ich es auch schon in anderer Fassung habe, kann ich mich gut davon trennen. Ich bin gespannt, wem ich das zukommen lasse, aber das geht nicht in die hiesige Tauschhütte (die ist zu feucht für Bücher).

26. September 2020

Kai König / Thorsten Saleina: Josef, es ist ein Mädchen! und Josef, mach die Musik leiser!

Zwei von drei Büchern aus dem Bestand meiner Mutter (ob der dritte noch auftaucht, wird sich zeigen), die Weihnachten aus einem anderen Blickwinkel beschreiben.
Erst dachte ich, ich könnte die nach dem Lesen weggeben, aber sie haben durchaus die Berechtigung aufgrund einzelner Texte, die sich zum Vortragen recht gut eignen, in meiner Sammlung von Weihnachtsbüchern zu verbleiben.

20. September 2020

Herbert Plate: Jonny und Jörn

Dieses Buch, das meinem jüngeren Bruder gehört, habe ich aus dem Haus unserer Mutter mitgenommen und nochmal gelesen. Es lebt von sprachlichen Wiederholungen mit Synonymen, ist aber ansonsten – neben dem vorhandenen Seemannsgarn – einfach gehalten. Es mag für Grundschüler lesenswert (gewesen) sein, mir ist das irgendwie zu wenig an Substanz. Aber vielleicht geht mir der Atem für die Kinderwunder auch nur momentan aus … Ich glaube, dieses Buch verläßt dieses Haus demnächst, mal sehen, in welche Richtung.

18. September 2020

René Goscinny / Albert Uderzo: Asterix 35: Asterix bei den Pikten

Heute morgen habe ich mal eben einen der vielen für mich neuen Asterices „abgearbeitet“.

Der erste Band, zu dem Albert Uderzo zwar noch die „Aufsicht“ führte, aber den Rest von würdigen Nachfolgern ausführen ließ. Wieder sind die Namen der „Fremden“ sehr gut gewählt, es kommen alle wichtigen Elemente wie Römer und Piraten vor, Idefix bleibt allerdings bei Miraculix im Dorf. Auch einige Erkenntnisse und Vorurteile über die alten Schotten finden wir in diesem Band bestätigt. Die Zeichnungen – wie immer – so detailiert, daß man auch beim 5. oder noch späteren Lesen immer auf neue Elemente stoßen kann.

15. September 2020

Gerhard Wagner: Schwein gehabt!

Ein kurzweiliges Buch über unsere Redegewohnheiten bzw. genauer gesagt über Redewendungen / Sprichwörter und deren Ursprünge. Sehr schön nach Themen vorsortiert und unter germanistischen Gesichtspunkten beleuchtet.

Ein kleines Highlight für mich ist das Cover des Buches, auf dem sich der Schattenriss einer Burg am Rhein, der Marksburg, die ich als Kind häufiger besucht habe, befindet. Ich habe sie auf den ersten Blick aufgrund ihrer einzigartigen Form wiedererkannt – und mich gefreut, daß das so ist.

12. September 2020

Grauen, Grusel & Co.

Nette mehr oder weniger gruselige Geschichten, in denen pfiffige Kinder und Jugendliche mit Grusel begegnen …

Das Buch wird von mir bestimmt aus Spaß wieder gelesen.

11. September 2020

Manfred Reitz: Schinderhannes und Spießgesellen

Heute habe ich mich entschieden, dieses Buch doch nicht mehr zu lesen. Das Leben der Outlaws aus früherer Zeit interessiert mich nicht mehr so stark.

8. September 2020

Graham Hastings: Zweimal verurteilt

Ein inhaftierter Journalist wird entlassen und hat die Idee, das Leben eines zum Tode verurteilten Mithäftlings neu aufzurollen. Die Recherche gestaltet sich einerseits schwierig und andererseits sehr spannend und führt zu einem ziemlich – für viele Beteiligte – überraschendem Ergebnis. Diesen Krimi werde ich nicht behalten, denn zweimal lesenswert ist er nun doch nicht.

30. August 2020

Adam Bray u.a.: Star Wars: Absolut alles, was du wissen musst

 

Dieses Buch ist eher ein Lexikon und Nachschlagewerk denn Belletristik. Es liest sich allerdings fast schon wie ein Roman ;) . Sehr schön gemacht und deutlich informativer als die deutschsprachige Wikipedia – besonders zu vielen der Lebewesen des Star Wars Universum. Für uns als Fans der Filme ein absolutes „Muß“.

26. August 2020

Lucille Fletcher: Mit verbundenen Augen

Das ist ein Buch, über das ich außer dem Titel, nichts wußte. Neugierig und vorsichtig habe ich es gestern begonnen – und mich daran festgelesen.

Ein Psychiater nimmt einen ungewöhnlichen Auftrag seines Fachgebietes an, zu dessen Erledigung er bestimmte Bedingungen der Vorsicht und Geheimhaltung einzuhalten hat. Dazu gehört auch, das letzte Wegstück zum Einsatzort mit verbundenen Augen gebracht zu werden, nachdem er vorher in einem Flugzeug mit geschwärzten Scheiben aus New York verbracht wird.

Der Kern des Geschehens dreht sich um Spionage und Wissenschaft. Das Ganze ist sehr spannend geschrieben. Die Auflösung des Falles birgt einige Verwicklungen und Überraschungen.

Das Buch fällt leider fast auseinander und somit überantworte ich es dem Papiermüll.

25. August 2020

Whit Masterson: Wettlauf mit dem schwarzen Tod

Ein altes Buch aus dem Bestand meines Vaters mit einer gewissen Aktualität (Corona etc.), das ich gestern zufällig gegriffen und sofort durchgelesen habe. Das Buch las sich flüssig (wäre ja sonst nicht so schnell beendet worden ;)) und war durchweg spannend. Dennoch werde ich es, da nicht auf säurefreiem Papier gedruckt, ehrenvoll beerdigen, da einmal lesen mir reicht (habe irgendwie noch reichlich genug an Büchern hier :D).

Schmuggler, die unwissentlich noch etwas anderes über Grenzen und damit viele Menschen in Gefahr bringen. Wie in derartiger Literatur tendenziell üblich, geht es um einen mutierten, aber dennoch ziemlich letalen Erreger, der per Labor nur etwas verzögert bestimmt werden kann und somit einen Wettlauf um viele Menschenleben auslöst.

2. August 2020

René Goscinny / Albert Uderzo: Asterix 32 - 34, 25

Mein Mann hat mir zu Weihnachten und zum Geburtstag die meisten mir zu dem Zeitpunkt fehlenden Asterices besorgt und die ersten drei konnte ich innerhalb eines Tages beenden.

Asterix 32: Asterix plaudert aus der Schule

In diesem Band sind etliche Kurzgeschichten um Asterix, Obelix und ihre „Kameraden“. Sehr amüsant mit vielen netten Details, so wie man das inzwischen kennen und lieben gelernt hat.

Asterix 33: Gallien in Gefahr

Eine Hommage an Walt Disney wird mit dem Besuch Außerirdischer vorgenommen. Auch wieder sehr amüsant und lesenswert.

Asterix 34: Asterix & Obelix feiern Geburtstag

Hier tauchen aus den meisten bisherigen Bänden die Freunde und Begleiter von Asterix und Obelix als persönliche Gratulanten oder Briefeschreiber auf. Es ist schon spannend, sie alle wieder zu sehen, sich an die unterschiedlichen Charaktere und die mit ihnen erlebten Abenteuer wieder zu erinnern.

Asterix 25: Der große Graben

Wegen des Geburtstagsbandes (Nr 34) und einer von mir nicht mehr erinnerten Figur auf dem Gratulantenbild, mußte ich diesen Band, in dem der bücklingshafte Greulix (eben jene nicht mehr gegenwärtige Persönlichkeit) eine nicht unwesentliche Rolle spielt, erneut lesen. Der große Graben, der sich durch ein Dorf zieht, die Engstirnigkeiten, mit der die beiden Lager sich begegnen sind sooo typisch menschlich – und die Lösung letztendlich so pragmatisch. Es ist weiterhin zu hoffen, daß die Menschheit im Großen und Ganzen ein gutes Zusammenleben hinbekommt.

1. August 2020

Carl Schöyen: Fischer auf den Lofoten

Dieses Buch hat meinem Lehrer-Opa gehört.
Erst dachte ich, ich lese es - und tschüß, aber nun möchte ich es doch behalten. Es beschreibt sehr griffig die Lebensumstände auf den Lofoten.

Zu Carl Schöyen und seinem Wirken tipper ich mal das Nachwort, verfaßt von Max Linke, des vorliegenden Büchleins ab:
Als im Jahre 1938 eine Reihe bedeutender Männer des norwegischen Geisteslebens dem Storting den Antrag vorlegten, dem 60 jährigen Forscher und Dichter Carl Schöyen einen lebenslänglichen Ehrensold zu bewilligen, erlebte der  norwegische Reichstag eine Überraschung. In unzähligen Briefen aus allen Teilen des Landes, von einsamen Fischern auf den Lofotinseln von Lappen aus dem hohen Norden, von der Vereinigung der Eismeerfischer wurde dieser Antrag mit einer Wärme und Herzlichkeit unterstützt, aus der die Verehrung und Liebe zu einem Manne sprach, der viele Jahre das karge und harte Leben dieser einfachen Menschen geteilt und es in seinen Büchern ebenso schlicht und wahrheitsgetreu aufgezeichnet hatte. Carl Schöyen hat es immer abgelehnt, als Dichter zu gelten. Und doch sind in seinen beiden Büchern "Skouluk Andaras Berichte aus Lappland" und "Der Lofot" (in deutscher Übertragung im Eugen Diederichs Verlag erschienen) die realistische Darstellung des Volkskundlers und die klare Beobachtung des Naturforschers in einer so glücklichen Weise vereint, daß seine Schilderungen eine dichterische Höhe erreichen, die einzigartig ist. Das vorliegende Bändchen enthält eine Reihe kleinerer in sich abgerundeter Stücke, die aus dem buche "Der Lofot" ausgewählt sind. Sie werden Carl Schöyen auch in Deutschland die freudige Zuneigung gewinnen helfen, die dieser lebensnahe Kenner der nordischen Landschaft und ihrer Menschen schon längst verdient hat.

31. Juli 2020

Was gibt es Neues


Mein Mann hat mir endlich in der Füllung einer nicht mehr benutzten Tür in unserem Schlafzimmer ein Regal angelegt. Da kann ich alle meine SuB-Taschenbücher (und einige ebenso niedrigen anderen Formats) gleichzeitig sehen und viel besser auswählen. So macht auch das Fortführen meiner langen, immer noch nicht vollständigen SuB-Liste viel mehr Spaß. Im Regal befinden sich ca. 400 Bücher, also der größte Teil meiner auch hier einzusehenden Liste, die zur Zeit 432 Bücher umfaßt.

23. Juli 2020

Ruth Craig: Malus Wolf

Erst dachte ich, dieses Buch brauche ich nicht zu lesen, aber beim Reinschauen habe ich mich festgelesen – und schwupps hatte ich es durch. Die Sprache in diesem Buch ist kindgerecht, was es eben auch vereinfacht. Es geht sehr gut auf das von-einander-lernen der beiden Protagonisten, sprich Mädchen und Hund, ein.

22. Juli 2020

Elizabeth Dowsett / Shari Last: Star Wars: Das geheime Wissen der Jedi

Ja, selbst wenn ich dieses Buch schon einmal gelesen hatte, „mußte“ ich es im Zuge der Star Wars Bücher hier im Hause wieder lesen.

Sehr interessante Kanon-Fakten zu den Jedi, ihren Angehörigen, ihren Ideen, ihren Werkzeugen und ihren Möglichkeiten.

21. Juli 2020

Rosemarie Marschner: Das Bücherzimmer

Oke hat von seiner Autismusbetreuerin zum Abschied etliche Bücher geschenkt bekommen. Dieses ist eines davon.

Erst dachte ich, das wäre ein nicht so wichtiges Buch, aber beim ersten Anlesen stellte es sich als sehr gut geschrieben und doch interessant heraus. Ich konnte es fast in einem Zug durchlesen und es hinterließ ein gutes Gefühl, keine verschwendete Zeit. Der Weg einer jungen österreichischen unehelich geborenen Frau um die Zeit des Anschlusses an Hitler-Deutschland zu einer sich selbst verwirklichenden Journalistin, der sehr gut nachvollziehbar erzählt wird.

19. Juli 2020

Stan Nicholls: Magie 3: Die magische Insel

Heute habe ich mich entschieden, diesen dritten Band – wobei ich die ersten beiden auch nicht kenne – einer Reihe über käufliche Magie und Intrigen in einem mir schwerfällig erscheinenden Stil nicht zu lesen. Es geht mir gut damit :).

18. Juli 2020

Ursula Poznanski: Elanus

Wieder ein spannendes Buch von Ursula Poznanski (ich habe für meinen großen Sohn alle Einzelbücher bis Weihnachten 2019 von ihr besorgt und inzwischen einige erste der mehrbändigen auch).
Ein mathematisch und technisch hochbegabter Jugendlicher bekommt die Chance, sich an einer Elite-Uni einzuschreiben und nimmt sie wahr. Allerdings bringt er neben seinen Fähigkeiten eine soziale Inkompatibilität mit, d.h. er kehrt oft den Klugscheißer heraus (und einiges mehr, aber das führt jetzt zu weit). Mit in seinem Gepäck hat er eine selbst gebaute und programmierte Drohne, die er als sechstes Sinnesorgan empfindet. Um sich besser darstellen zu können, glaubt er, es hilft alles über Personen, mit denen er interagieren möchte, zu wissen und so fliegt er mit der Drohne illegal hinter diesen Personen her. Eine junge Frau, in die er sich am liebsten verguckt hätte, läßt ihn abblitzen und er schreibt einen schlechten Scherz als anonymen Brief bzw. einfachen Zettel, in dem er seine mit der Drohne gewonnenen Erkenntnisse benutzt, und steckt ihn ihr heimlich zu. Damit nimmt der Strudel der Ereignisse für ihn seinen Anfang ...

16. Juli 2020

Karina Förster: JETZT ist ein guter Zeitpunkt

Heute hatte ich Wartezeit zu überbrücken, da mein Sohn für 4 Stunden in Flensburg zu tun hatte und ich ihn und seine Freunde kutschiert habe. Das war die Gelegenheit, einen meiner vielen E-Book-Titel anzufangen – und sogar beenden zu können.

Die Leseprobe ist sehr gut gehalten, der Kliffhänger macht Lust auf mehr, und das, obwohl Liebesromane nicht zu meiner bevorzugten Lektüre zählen. Mal sehen, wann ich mir das gesamte E-Book zulege :D.

15. Juli 2020

François Lelord: Hector 1: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Ein Psychiater, der merkt, daß bestimmte Leute ihn viel Kraft kosten und fast seinen Beruf vermiesen, begibt sich auf eine spannende Reise zum Thema „Glück“. Er trifft viele unterschiedliche Menschen und macht sich jeweils in Merksätzen Notizen. Die Reise verhilft ihm dazu, das Glück zu „begreifen“ - obwohl oder gerade weil es eigentlich nicht zu fassen ist. Sehr schön und gut erfassbar, also sprachlich einfach geschrieben, besser nachvollziehbar als etwa Sophies Welt. Auf die anderen Bände, die wir auch im Haus haben, bin ich schon sehr gespannt. Das Buch bleibt hier, es sei denn mein Sohn, der das geschenkt bekommen hat, nimmt es mit sich.

14. Juli 2020

Evelyn Fries: Die Spur führt zur Mühle

Eigentlich dachte ich, ich hätte so ziemlich alle Bücher von mir und meinen Brüdern gelesen gehabt, aber dieses Buch kam mir in so vielen Passagen so unbekannt vor.
Die Geschichte ist eine für die Zeit der Veröffentlichung (1971) „übliche“ Kinder-Krimi Geschichte – entfernt angelehnt an Enid Blyton. Wenn meine Jungs das behalten möchten, ok, aber von mir aus kann das gerne unser Haus verlassen, d.h. es wird in die Tonne gehen, da wir in naher Zukunft keinen Flohmarkt veranstalten und die Bücherei keine Bücher mit Namen oder Schenkungs-Widmungen annimmt.

12. Juli 2020

Sid Fleischmann: Der Geist in der Mittagssonne

Dieses Buch gehörte auch einem meiner Brüder. Ich habe es neugierig mitgenommen und innerhalb eines Tages durchgelesen.
Entfernt in Anlehnung an die Schatzinsel, die ich bisher noch nicht gelesen habe, ist es eine spannende Piratengeschichte, bei der dem Protagonisten unter vielen Mühen so einiges gelingt - zwar nicht alleine, aber auch das macht den Reiz dieses Jugend- und Jungen-Buches aus.
Ich habe in meiner Kindheit irgendwie deutlich weniger Jungsbücher gelesen, als mir möglicherweise Spaß gemacht hätte.

9. Juli 2020

Janet Frame: Ein Engel an meiner Tafel

Lange habe ich an diesem Buch gelesen (ich habe ja immer mehrere Bücher parallel angefangen) und jetzt war der Zeitpunkt neben der geringen Restseitenzahl, es endlich zu beenden.
Ein nicht ganz einfaches Buch, selbst wenn der erste Teil darin eher von Fakten zehrt und erst später die schwer zu verarbeitenden emotionalen Geschehnisse geschildert werden.
Ich kam mir ob der Geschichte teilweise schon sehr voyeuristisch vor, denn so über das Innerste eines anderen Menschen zu lesen hat etwas vom Zuschauen ob des Leids eines anderen (habe ich früher bei anderen sehr persönlich geschilderten Lebenswegen für mich nicht so bemerkt).

7. Juli 2020

Günther Spang: Der Millionär in der Seifenblase

Ein Altbestand aus meinem Elternhaus. Ich weiß nicht, welchem meiner Brüder das mal gehört hat, aber ich kann nach dem Lesen gut verstehen, warum es stehen geblieben ist...
Dieses Mal gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung – mit Ausgang des Ganzen, denn mir ist das als Plott zu durchschaubar:
Ein Junge errät Zahlen richtig, z.B. in einer Mathearbeit und auch die Toto-Tips, die er zum Spaß aufschreibt, hinterher vergleicht, als richtig entdeckt, aber nicht selber tippt. Klassenkameraden klauen ihm die nächste Tipp-Reihe und gewinnen groß, was in der Zeitung erscheint mit dem Hinweis auf den Jungen als Tipp-Geber. Der wird entführt und soll für seinen Entführer die Tipp-Reihen vorhersagen, was er auch erfolgreich tut. Nach seiner Befreiung versucht er selber Kapital aus seiner Fähigkeit zu schlagen, was allerdings mißlingt. Die Tipp-Klauer geben ihm etwas von ihrem Tipp-Gewinn ab – und es stellt sich auch heraus, daß ein Tipp-Zettel auch für ihn ausgestellt wurde. Der Junge hat genug Geld, damit sein Vater sich selbständig machen kann. Er kann nichts mehr richtig erraten und beschließt Mathe lieber zu lernen.

6. Juli 2020

Udo Pollmer u.a.: Prost Mahlzeit!

Ein sehr gut geschriebenes Buch über Ernährung und vor allem die nicht stimmigen Ernährungslehren und Diäten. Warum wir bestimmte Dinge essen mögen – fachlich fundiert beleuchtet – und warum bestimmte ach so gesunde Ernährungskonzepte nicht funktionieren können. Dieses Buch bleibt zum Nachschlagen in meinem Bestand.

4. Juli 2020

Jason Fry: Star Wars: Die geheime Welt der Droiden

Ja, einmal beim Aufarbeiten des Themas Star Wars darf auch dieses Buch über die Droiden nicht fehlen. Ich finde die Geschichten und die technischen Details faszinierend. Die Schilderung läßt die Möglichkeiten der Robo-Technik erahnen – selbst wenn ich nicht alle Ausführungen dessen, was möglich ist, in Ordnung finde.

1. Juli 2020

Oliver Pautsch: Der Bruch

Dieses Buch war auf meinem SuB, aber nachdem ich es gelesen habe, konnte ich mich irgendwie an Auszüge daraus erinnern. Also weiß ich nicht wirklich, ob ich es wieder gelesen oder von meinem SuB abgebaut habe. Naja, kann mir mit diesem Buch nicht mehr passieren, da ich ja alles, was ich lese, hier vermerke :).
Ein Jugendbuch mit Patchworkfamilie, schlechter Kommunikation, Jugendliebe und letztendlich ein realistisches Ende, da sich nicht alles in Wohlgefallen auflöst.

28. Juni 2020

Dieter Hildebrandt: Nie wieder achtzig!

Dieses Buch aus dem Fundus meiner Mutter mußte ich lesen.

Ich habe wenige Sendungen mit Dieter Hildebrandt gesehen und fand ihn meistens in seiner bissigen Art gut. Auch im Buch legt er die Finger in eigentlich offensichtliches, nicht ganz rund laufendes und sensibilisiert für die Umgebung. Mir macht die kritische Satire sehr viel Freude und gibt neue Denkanstöße.

27. Juni 2020

Daniel Lipkowitz: LEGO Star Wars: Die Yoda Chroniken

So, jetzt habe ich mal alle bzw. die meisten der Star Wars Bücher meiner Jungs ausgegraben, damit ich mit den Knaben den gleichen Kenntnisstand habe ;).
Dieses für Kinder sehr schön gemachte Buch hat viele Charaktere kurz umrissen dargestellt. Auch war bei dem Buch eine LEGO-Figur dabei (und meine Jungs bekommen schon einige Jahre keine neuen LEGO-Sachen mehr).

26. Juni 2020

Daniel Wallace: Star Wars: Das Buch der Sith

Heute habe ich dieses interessante Buch über die Machtbesessenheit und den Egiosmus der Sith beendet. Es macht mal wieder sehr deutlich, wie Gaben ge- bzw. auch mißbraucht werden können. Wer seine Möglichkeiten nur zum Gewinn von Einfluß nutzt und den sozialen sprich gesellschaftlichen Bezug vollkommen verliert, verliert letztendlich sich selbst.
Ich bin auf die weiteren Themenbände dieser Serie sehr gespannt.

25. Juni 2020

Klaus-Rainer Martin: Sie haben Ihr Ziel erreicht (E-Book)

Von seinem Navi zu einer Beerdigung geleitet kommt der Autor, da er deutlich zu früh vor Ort ist, den Spruch seines Navi wörtlich zu nehmen und fragt sich selbst nach dem Ziel des Lebens. Er spinnt seine Gedanken um Ziele im sportlichen Sinn, familiär, monetär und entdeckt dabei, daß seine Ziele Glück und Zufriedenheit sind. Die erlangt er, indem er sich als Unteretappen erreichbare und ehrliche Ziele setzt, immer gesetzt hat. Mir liegt diese Art der Weltanschauung, ist sie der meinigen doch sehr ähnlich.

24. Juni 2020

Bettina Steinbauer: zwei im Sinn (E-Book)

Diese Leseprobe eines E-Books beschäftigt sich mit dem Hier und Jetzt, mit der Kunst, Warten zu erleben, nicht zu erleiden. Sie ist schnell lesbar und gefällt mir auch.

22. Juni 2020

Maera Nyght: Akte Schneefall (E-Book)

Eines der vielen gratis E-Books, die ich mir ab und an besorge ist auch diese mehr winterliche als weihnachtliche Geschichte um die sogenannten Wintermächte.
Mir gefällt diese Geschichte um Lebensumstände und Eigenheiten der Protagonisten auch in einer Sondersituation recht gut, obwohl ich durch längere Lesepausen manchmal den roten Faden also den Zusammenhalt der ganzen Geschichte verloren habe

12. Juni 2020

Hans Romberg: Muck oder der ehrliche Dieb

Aus dem Haus meiner Mutter eines von den Büchern meiner Brüder. Ich habe es „zum Abschied“ noch schnell gelesen, aber es fällt auseinander und geht deshalb auf den Bücherfriedhof, sprich Papiermüll.

11. Juni 2020

Wihelm Schulz: Der Prutzeltopf

Dieses Bilderbuch fand ich auch in der Märchensammlung meiner Mutter.
Aufgrund des großen, fast quadratischen Formates mußte ich zwei Bilder machen, die ich auch hier einstelle, damit der Gesamteindruck einigermaßen nachvollziehbar ist.
Die Zeichnungen zu den Gedichten um den Prutzeltopf von Wilhelm Schulz (einem der großen Zeichner des SIMPLICISSIMUS) sind sehr aussagekräftig, die Texte sagen mir wenig zu. Das Buch wird gespendet.

5. Juni 2020

Heft: Ein großer Tag in der Geschichte unserer Stadt 26. Juni 1963: John F. Kennedy in Berlin

Ich weiß nicht so recht, ob das Heft mit den Original-Reden des Tages des Kennedy-Besuches in Berlin zu den Büchern zählt, aber da mir die Zeit, in der ich das Heft gelesen habe, für meine anderen Projekte fehlt, führe ich es hier auf – ohne daß es als SuB-Abbau gilt.
Es ist schon sehr interessant, die Reden um das Zitat „Ich bin ein Berliner“ herum im Zusammenhang zu lesen. Auch die Ideen und Ansichten aus den frühen 60ern sind für mich doch recht spannend. Ich kann diese Reden allen demokratischen, friedliebenden Menschen nur empfehlen. Es wäre auch wünschenswert, wenn sich der amtierende US-Präsi (nein, den Namen nenne ich jetzt nicht!) mit dieser Rede aktiv beschäftigen würde.
Aufgrund meiner eigenen Verbindung zur Stadt Berlin (ich bin ein Berliner) und meiner historischen Verwurzelung – bin ja nur ein wenig vor dem Zeitpunkt des Besuches zur Welt gekommen – wird das Heft noch hier verweilen, selbst wenn ich weiß, daß meine Söhne so gar kein Interesse daran haben.

16. Mai 2020

Julia Brückner: Zauberkraut und Hexensprüche

Ein Buch aus einer kleinen Reihe mit Freunden, die sich nur in den Ferien treffen und einer alten Burg mitsamt ihrer Geheimnisse. Es liest sich flott, geht aber auch als Spende an die Grundschule.

7. Mai 2020

Charlotte Link: Im Tal des Fuchses

Buh, ein Buch, bei dem ich nicht so genau weiß, ob ich es nun durchgängig gut finde oder etwa langweilig. Es ist wohl eine Mischung aus beidem … Mir ist es wohl auch, obwohl ich sonst Krimis u.ä. mag, ein wenig zu seitenstark.

Gegen Ende kam mir dann allerdings eine Szene mit Meer, Klippen, Rauchen, Hund und Rettung doch sehr bekannt vor – möglicherweise habe ich dieses Buch doch schon einmal gelesen, oder das Klippenmotiv ist mir woanders untergekommen.

Nachtrag:
In einem netten Forum hatte ich im Januar 2014 schon mal eine Rezension zu diesem Buch hinterlassen, also hat mich meine Erinnerung nicht so ganz getrogen.

Hier meine damalige Beurteilung:
Die verschiedenen Erzählfäden, wobei jede hinzukommende / darin verwickelte Person mit einem eigenen Erzählstrang sehr gut eingeführt wird, die Verschlingungen, die Zusammenhänge und die Zufälle: Alles bleibt spannend und macht neugierig auf das Fortschreiten der Geschichte.
Für jede aktiv handelnde Person geht Charlotte Link in die Gedankenwelt desjenigen, in die Ängste und Nöte und macht dadurch im Werk eine gewisse Authentizität aus. Es klingt so plausibel und verständlich. Es entstehen Grauzonen, keine kriminalistische, einfacher auszuschlachtende Schwarz-Weiß-Malerei.

20. April 2020

Sybil Gräfin Schönfeldt (übersetzt): Märchensamowar

4 von russischen Dichtern geschriebene bzw. von ihnen nacherzählte Märchen mit stimmungsvollen Bildern unterlegt. Einen Teil der Märchen kannte ich definitiv schon, das „Märchen“ „Die Nase“ habe ich bisher selber nicht gelesen gehabt, aber bestimmt irgendwie schon gesehen. Sollten diese Märchen in anderen Büchern auftauchen, werde ich mich von diesem großformatigen Exemplar trennen, denn ich kann einfach nicht mehr alle Bücher hier aufbewahren, da ich keinen Platz mehr dafür habe.

11. April 2020

Michael Fuchs-Gamböck, Thorsten Schatz: Tolkien in 60 Minuten

Von diesem Buch habe ich mir mehr versprochen, obwohl es einige Hintergründe um Tolkien herum sehr gut zusammengefaßt darstellt. Die ausführliche Schilderung um die Schwierigkeiten der Dreharbeiten waren mir allerdings zu ausufernd (naja, da ich vieles, was als Film vorliegt, oft genug schon gelesen habe und auch weiterhin das Buch vorziehe, ist das nicht weiter verwunderlich)...

4. April 2020

Willi Fährmann: Das Jahr der Wölfe

Eine hautnahe Schilderung des Zuges über das gefrorene Haff als einer der letzten Wagen aus der Sicht des jugendlichen Protagonisten. Es beschreibt sehr gut auch den mit der Flucht einhergehenden Reifeprozess sowie die verschiedenen (Un-)Glücksfälle, die der Familie das Überleben letztendlich sichern.

3. April 2020

Paul Gallico: Ein Kleid von Dior

Ein Buch mal eben zum Weglesen, selbst wenn es von althergebrachtem Rollenverständnis für Geschlechter und Berufe strotzt. Die Quintessenz aus diesem Buch ist jedoch nicht zu verachten.

Nach dem Lesen dieses Buches stellte ich fest, daß es aus meinem Geburtsjahr stammt :).