16. Mai 2020

Julia Brückner: Zauberkraut und Hexensprüche

Ein Buch aus einer kleinen Reihe mit Freunden, die sich nur in den Ferien treffen und einer alten Burg mitsamt ihrer Geheimnisse. Es liest sich flott, geht aber auch als Spende an die Grundschule.

7. Mai 2020

Charlotte Link: Im Tal des Fuchses

Buh, ein Buch, bei dem ich nicht so genau weiß, ob ich es nun durchgängig gut finde oder etwa langweilig. Es ist wohl eine Mischung aus beidem … Mir ist es wohl auch, obwohl ich sonst Krimis u.ä. mag, ein wenig zu seitenstark.

Gegen Ende kam mir dann allerdings eine Szene mit Meer, Klippen, Rauchen, Hund und Rettung doch sehr bekannt vor – möglicherweise habe ich dieses Buch doch schon einmal gelesen, oder das Klippenmotiv ist mir woanders untergekommen.

Nachtrag:
In einem netten Forum hatte ich im Januar 2014 schon mal eine Rezension zu diesem Buch hinterlassen, also hat mich meine Erinnerung nicht so ganz getrogen.

Hier meine damalige Beurteilung:
Die verschiedenen Erzählfäden, wobei jede hinzukommende / darin verwickelte Person mit einem eigenen Erzählstrang sehr gut eingeführt wird, die Verschlingungen, die Zusammenhänge und die Zufälle: Alles bleibt spannend und macht neugierig auf das Fortschreiten der Geschichte.
Für jede aktiv handelnde Person geht Charlotte Link in die Gedankenwelt desjenigen, in die Ängste und Nöte und macht dadurch im Werk eine gewisse Authentizität aus. Es klingt so plausibel und verständlich. Es entstehen Grauzonen, keine kriminalistische, einfacher auszuschlachtende Schwarz-Weiß-Malerei.

20. April 2020

Sybil Gräfin Schönfeldt (übersetzt): Märchensamowar

4 von russischen Dichtern geschriebene bzw. von ihnen nacherzählte Märchen mit stimmungsvollen Bildern unterlegt. Einen Teil der Märchen kannte ich definitiv schon, das „Märchen“ „Die Nase“ habe ich bisher selber nicht gelesen gehabt, aber bestimmt irgendwie schon gesehen. Sollten diese Märchen in anderen Büchern auftauchen, werde ich mich von diesem großformatigen Exemplar trennen, denn ich kann einfach nicht mehr alle Bücher hier aufbewahren, da ich keinen Platz mehr dafür habe.

11. April 2020

Michael Fuchs-Gamböck, Thorsten Schatz: Tolkien in 60 Minuten

Von diesem Buch habe ich mir mehr versprochen, obwohl es einige Hintergründe um Tolkien herum sehr gut zusammengefaßt darstellt. Die ausführliche Schilderung um die Schwierigkeiten der Dreharbeiten waren mir allerdings zu ausufernd (naja, da ich vieles, was als Film vorliegt, oft genug schon gelesen habe und auch weiterhin das Buch vorziehe, ist das nicht weiter verwunderlich)...

4. April 2020

Willi Fährmann: Das Jahr der Wölfe

Eine hautnahe Schilderung des Zuges über das gefrorene Haff als einer der letzten Wagen aus der Sicht des jugendlichen Protagonisten. Es beschreibt sehr gut auch den mit der Flucht einhergehenden Reifeprozess sowie die verschiedenen (Un-)Glücksfälle, die der Familie das Überleben letztendlich sichern.

3. April 2020

Paul Gallico: Ein Kleid von Dior

Ein Buch mal eben zum Weglesen, selbst wenn es von althergebrachtem Rollenverständnis für Geschlechter und Berufe strotzt. Die Quintessenz aus diesem Buch ist jedoch nicht zu verachten.

Nach dem Lesen dieses Buches stellte ich fest, daß es aus meinem Geburtsjahr stammt :).

18. März 2020

Jan-Uwe Rogge: Kinder dürfen aggressiv sein

Das ist mal ein richtig gutes Buch über den Umgang mit Kindern / Mitmenschen.
Der in Deutschland sehr anerkannte Familien- und Kommunikationsberater Jan-Uwe Rogge berät ohne Ratschläge, präsentiert bewußt keine allgemeinen perfekten Lösungen. Er entwickelt anhand von Beispielen Ideen für Problemlösungen, die alle auf die Eigenverantwortung sowohl der Erwachsenen als auch der Kinder zielen. Die Idee, sich als Erwachsener zu seinen Schwächen bekennen zu können und darüber zu lernen sich selbst zu mögen, spricht mich sehr an. Dieses Buch bleibt weiterhin in unserem Haushalt.

29. Februar 2020

Mary O'Hara: Mein Freund Flicka

Ein Buch, das meinem Vater gehört hat. Erst war ich skeptisch, ob ich das Buch überhaupt lesen möchte, aber nach dem zweiten Kapitel konnte ich es doch nicht mehr aus der Hand legen. Der Anfang war ein wenig langatmig mit viel Umgebungsbeschreibungen. Als störend empfand ich beim Lesen den durchaus üblichen martialischen Erziehungsstil gegen die Kinder und Pferde, der allerdings im Laufe der Geschichte sich doch teilweise erheblich abmildert. Dieses Buch fällt leider fast auseinander, deshalb wird es ehrenvoll in der Papiertonne versenkt werden.

27. Februar 2020

Agatha Christie: Ruhe unsanft / Schicksal in Person / Die Tote in der Bibliothek

Endlich wieder einen Schinken weniger im Schrank ;). Zwar kannte ich den letzten der drei Romane schon als Einzelband, aber dennoch waren es nette Agatha Christies mit ihrer Miss Marple (die halte ich sowieso von den alten Schateken her für unschlagbar :D.

23. Februar 2020

Maik Beta: Maiks Zauberbuch


Eigentlich dachte ich, ein Buch über Zaubertricks erworben zu haben, aber Maik, der Lars' erster Klavierlehrer war, hat eher Ideen zusammengestellt, dem Alltag unter verschiedenen Bedingungen immer etwas Positives abzugewinnen und sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Ein sehr schönes, alltagstaugliches Buch, das immer ein Lächeln auf das Gesicht zaubert :). Es bleibt als Ratgeber im Schrank.

19. Februar 2020

Andrea Paluch / Robert Habeck: Hauke Haiens Tod

Auch ein Geschenk für Oke.
Ich stehe diesem Buch mit gespaltenen Gefühlen gegenüber, da der Original Schimmelreiter zu den wenigen von mir in der Mittelstufe gerne und freiwillig gelesenen Büchern gehört.
Die Übertragung etwas mehr zeitlich in unsere Nähe macht das Ganze für mich greifbarer, die Personen sind passend durchdacht, allerdings gefällt mir der dargestellte Hintergrund, der zum Tod des Ehepaares Haien führt, irgendwie nicht wirklich.
Ich weiß nicht, ob man diese Adaption ähnlich wie Werthers Leiden und die neuen Leiden des jungen W betrachten sollte ...
Es bleibt aber dennoch im Hause, da es ja auch vor meiner Haustür spielt.

15. Februar 2020

Arnica Esteri: Der Hecht hat's gesagt!

Ein weiteres Bilderbuchmärchen aus der Sammlung meiner Mutter.
Auch sehr schön gestaltet, selbst wenn ich das Märchen schon aus anderen Büchern kannte. Mal sehen, ob ich das Bilderbuch behalten werden, wenn ich dieses Märchen in einem anderen Buch vorfinde ...

12. Februar 2020

Mitch Albom: Dienstags bei Morrie

Oke hat von seiner letzten Autismusberaterin zum Abschied etliche Bücher geschenkt bekommen. Eines davon ist dieses hier.

Ein Professor, der sein letztes Seminar hält und ein (ehemaliger) Student, der dieses bei ihm besucht.

11. Februar 2020

Pawl P. Bashow: Die steinerne Blume

Meine Mutter hat eine große Märchensammlung, die ich gerne mit meiner eigenen verbinde.
Ein Märchen aus dem Ural in einem Bilderbuch. Sehr schönes Märchen um den Malachit und seine Bearbeitung.

10. Februar 2020

Mary Stewart: Die Bucht der Delphine

Urlaub zu Ostern auf Kreta, da es der englischen Botschaftsangestellten in Athen zu voll ist. Ein schöner Traum, zumal auch ihre Cousine sich mit ihr dort treffen möchte. Daß sich alles ganz anders entwickelt, ist nicht vorherzusehen gewesen.
Es liest sich spannend, wenn auch ein wenig altmodisch.
Dieses Buch wird vorerst hierbleiben wegen des Titels, obwohl es mit Delphinen (außer als alte Sage) nichts zu tun hat. Aber sollte ich bei meinen Delphin-Büchern mal wieder ausmisten, wird es das Haus verlassen.

8. Februar 2020

Stan Nicholls: Die Orks

Ein Buch, das mit einer scheußlichen Kriegshandlung das erste Kapitel beginnen läßt und im zweiten Kapitel gleich mit Sex und Folter weitermacht, brauche ich nicht wirklich zu lesen. Also geht es unbeendet in die Flohmarktkiste.

6. Februar 2020

Christina Jones: Sommernachtszauber

Eine nette Geschichte um eine Masseurin, die sich mit Aromatherapie beschäftigt. Durch einen dummen Zufall geht sie ihrer teuren künstlichen Aromen verlustig – und ersetzt diese durch Gartenkräuter, was schon ihre Erbtante auch gemacht hatte. Das führt zu einigen netten „Irrwegen“ unter bestehenden Paaren und auch noch nicht bestehenden Paaren. Es liest sich amüsant, muß aber nicht in meinem Haushalt verbleiben.

3. Februar 2020

Astrid Lindgren: Steine auf dem Küchenbord

Manchmal hat meine Mutter in ihrem riesigen Fundus an Büchern auch etwas von meiner aktuellen Wunschliste (und das, wo ich mir doch recht häufig den Neu-Erwerb verkneife ;) ).

Ein interessante Zusammenstellung von Zitaten sowohl aus Büchern als auch aus Interviews, die Astrid Lindgrens tiefgründige Gedanken zu vielen weltbewegenden Themen widerspiegelt.

Ich mag diese Art von Büchern.

2. Februar 2020

Pier Mario Fasanotti: Der Dieb der Träume

Bei meiner Mutter im Haus habe ich dieses nagelneue Kinderbuch entdeckt. Es läßt sich gut lesen, wird aber wie so viele andere Kinderbücher in die Spendenkiste für die Grundschule gehen.

18. Januar 2020

Tilman Spreckelsen: Das Nordseegrab

Ein Krimi aus Husum zur Zeit Theodor Storms, wobei dieser zusammen mit seinem – erfundenen – Schreiber Peter Söt sogar der Protagonist ist.
Spannend, wie die Stadt damals aussah und wie die Wege verliefen. Auch wie Entfernungen bewältigt wurden, die heutzutage mittels Auto ruck zuck erledigt sind.
Tja, und da ich heimatliches (sei es aus Hamburg und ähnlichen Orten, an denen ich gelebt habe, sei es aus meiner jetzigen Wahlheimat Nordfriesland) irgendwie mag, wird dieses Buch wohl erst einmal bei mir verbleiben.

16. Januar 2020

Ruth von Ostau: Die Adventssänger

Ein kleines weihnachtliches Büchlein aus dem Bestand meiner Mutter. Zwei kurze adventliche / weihnachtliche Geschichten. Die erste davon irgendwie leider – wenn auch entfernt – mit einem erhobenen Zeigefinger, die zweite relativ typisch mit einer Geburt im Stall. Das Büchlein kommt dennoch zu meinem Meter weihnachtlicher Literatur dazu.

14. Januar 2020

Cressida Cowell: Drachenzähmen 11 und 12

Hicks 11: Verräterisches Drachenmal


Der vorletzte Band um Hicks, die Wikinger und deren Zusammenleben mit Drachen. Es ist wirklich spannend und fesselnd, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Vieles aus den vorherigen Bänden wird wieder aufgegriffen und bekommt eine andere Bedeutung.

Hicks 12: Der letzte Drachenkönig


Und auch der letzte Band ist geschafft. Weiterhin spannend und mit einem sehr überraschenden Ende.

Mir gefällt die ganze Geschichte sehr gut. Man merkt auch den letzten Bänden die Vielbändigkeit nicht an, es ist kein neuer Aufguß von etwas schon abgearbeitetem.

Eigentlich bin ich ja über die Filme und die Serie an diese Bücher geraten, aber die Bücher und die Filme sind in sehr vielen Punkten doch verschieden, also jeweils etwas eigenes.

12. Januar 2020

Fabian Lenk: Die Zeitdetektive 1 - 4

Seit Ostern gibt es die ersten beiden Bücher bei uns im Hause, aber zu Weihnachten kamen noch zwei weitere Bände dazu.
Die Zeitdetektive 1: Verschwörung in der Totenstadt

Ein Jugendkrimi mit Zeitreisen. Im ersten Band geht es um das alte Ägypten zur Zeit der Pharaonin Hatschepsut, vor allem, da diese die erste Frau auf dem Pharaonenthron war. Das war natürlich nicht so ganz einfach, da dieser Thron den Männern vorbehalten bleiben sollte.
Die Zeitdetektive 2: Der rote Rächer
Im zweiten Band geht es nach Rom zur Zeit des Kaiser Titus und da zur Eröffnung des Colosseums. Einerseits werden die schlechten Bedingungen für die in der Arena auftretenden andererseits die Möglichkeit, durch Intrigen auch zur Arena verurteilt zu werden, thematisiert.
Die Zeitdetektive 3: Das Grab des Dschingis Khan
Im dritten Band wollen die Protagonisten das Grab des Dschingis Khan finden. Das läuft nicht so ganz komplikationslos und führt zu einem überraschenden Ende.
Die Zeitdetektive 4: Das Teufelskraut
Auch den vierten Band konnte ich gut lesen. In diesem gelangen die Kinder mit der Katze Kija ins karolingische Lorsch, dessen Kloster zu der Zeit sehr bekannt für seine Bücher und Kräuter war.

Sehr gut und spannend kommt man so einigen Bereichen aus der Geschichte spielerisch näher. Wir überlegen uns, die Serie noch weiter zu vervollkommnen.

2. Januar 2020

Ursula Poznanski: Erebos und Erebos 2


Oke bekam zu Weihnachten Erebos 2, weshalb ich den ersten Band doch noch einmal schnell lesen mußte. Da ich den schon auf meinem Blog hier behandelt habe, lasse ich eine Neuauflage der Beschreibung dieses guten Jugendbuches aus.

Auch der zweite Band zum Thema KI und Beeinflussung der Menschen und ihren Handlungen durch ein Computer-(Spiel-)Programm ist spannend und fesselnd und klingt sehr real in den Möglichkeiten.
Diese Bücher werden wir bestimmt noch das eine oder andere Mal lesen.

31. Dezember 2019

Jahresrückblick 2019

Das vergangene Jahr ist - was das Lesen anbelangt - nicht so „produktiv“ gewesen, wie ich mir das gewünscht hätte. Das ist vielen Dingen geschuldet: Zum einen habe ich viele You Tube Videos, von denen ich meine, die unbedingt sehen müssen - neben meinem „Daddeln“ am Handy -, dann ist das Kümmern um meine Mutter mit Arzt-Terminen und Besorgungen sowie immer noch das Passen ihres Hauses in Niedersachsen auch recht zeitintensiv und ich habe im August angefangen mit wenigen Stunden (450,- Euro-Basis) im Heim, in dem meine Mutter jetzt lebt, in der Verwaltung zu arbeiten.
Das heißt, mein SuB ist um 14 Exemplare angewachsen – und das trotz 34 SuB gelesener, 6 unbeendeter und darüber hinaus noch 14 wieder gelesenen Büchern.
Na, ich hoffe, das Jahr 2020 hilft mir, meinen SuB wirklich zu verringern.

19. November 2019

Sándor Márai: Die Gräfin von Parma

Mir ja irgendwie zugelaufen, soll es ein toller Autor sein … Auch soll es sich wohl um eine Episode um Giacomo Casanova handeln. Ist nicht wirklich ein Buch für mich, komme über die Personenbeschreibungen nicht in den Fluß des Lesens.
Es geht also ungelesen in meine Flohmarktkiste.

11. November 2019

Georges Ifrah: Die Zahlen

Ein spannendes Buch über die Entstehung unserer heutigen Algebra, die sich langsam aus der Notwendigkeit der Lagerhaltung und der Käufe / Verkäufe entwickelte. Konnten anfangs nur darin ausgebildete Menschen das Rechnen übernehmen, sobald es um Vielfaches bzw. Kompliziertes ging, so wurde durch die Einführung der Null das Rechnen für die meisten Menschen gut erlernbar und durchführbar.
Für mich als Mathe-Freak ist das natürlich ein Schmankerl (meine Mutter, die damit nicht soviel am Hut hat, konnte mit dem Buch nicht warm werden). Ich denke auch, daß es meinem großen Sohn gefallen wird. Es bleibt auf alle Fälle in meinem / unserem Bestand.

31. Oktober 2019

Astrid Lindgren: Madita

Auf unserem diesjährigen Straßenflohmarkt konnte ich an diesem Buch nicht vorbeigehen …
Vielleicht kannte ich bisher den einen oder anderen Abschnitt hieraus, aber das gesamte Werk war mir dann doch unbekannt. Es liest sich – wie so vieles von Astrid Lindgren – nett und flüssig und macht auch viel Spaß. Auf jeden Fall ein Büchlein, das meinem Astrid Lindgren Regal einfach auch einverleibt wird.

27. Oktober 2019

Magda Trott: Nicht so stürmisch Friedel!

Bei meiner Mutter habe ich einen großen, alten Bücherschrank ausgeräumt. Eines der letzten Jungmädchenbücher, das sich dort befunden hat, war eben dieses.
Ich habe es nochmal gelesen, aber ich bin wohl echt mit dem Thema „Jungmädchen“ durch: Sowohl das Gesellschaftsbild als erst recht die Rollenklischees sind schon bezeichnend für die Entstehungszeit. Auch die Idee, einen Kandidaten für eine Eheschließung vorher „testen“ zu müssen, sowie Vorurteile bestimmten Berufsgruppen gegenüber sind doch nach meinem Dafürhalten arg an den Haaren herbeigezogen. Selbst die flotte Wandlung der pubertierenden Protagonistin ist doch etwas sehr realitätsfern. Es wird nicht mehr bei mir bleiben.

11. Oktober 2019

Joanne K. Rowling: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Ich war leichtsinnig, mir mal wieder ein Buch anzuschaffen – aber dafür habe ich es gestern bekommen und konnte es heute Nacht gegen halb zwei beenden …
Ich kann ja manchmal ein wenig naiv sein: Da glaubte ich doch, der Untertitel Das Originaldrehbuch wäre eine Umschreibung für etwas, was sehr dicht am Film dran ist. Es ist aber wirklich das Originalfilmdrehbuch, also mit Schilderung der Umgebung und den genauen Dialogen, wie bei einem Theaterstück. Dennoch liest es sich flüssig weg – erst recht, wenn man den Film schon gesehen hat. Ich muß allerdings zugeben, daß der Film dieses Mal einfach ein wenig mehr hergibt (wo ich doch sonst Bücher eher vorziehe).
Das Buch bleibt trotzdem hier, denn ich denke schon, daß ich es das eine oder andere Mal wieder lesen werde.

25. September 2019

Zeit zum Lesen ...

Seit Mitte August arbeite ich – auf geringfügiger Basis, weil ich das so möchte. D.h. Meine Lesemöglichkeiten sind weiterhin beschränkt, denn meine Mutter muß ja auch noch mit Arzt-Terminen etc. versorgt werden.
Kürzlich war ich für ein paar Tage deswegen auf Schulung und hoffte, ein wenig mit meinen E-Books voranzukommen. Wurde aber nichts, da der Akku sowohl des E-Readers als auch meines Handys leer waren und im Zug nur eine Steckdose für zwei Sitzplätze war … Das Handy mit Weckfunktion etc. war mir dann doch wichtiger, wenn mein Nebensitzer mir die Steckdose überließ und abends war ich zu müde um auch den E-Reader ans Netz zu hängen.
Wir werden sehen, wie ich alles miteinander vereinbaren kann und werde.

30. August 2019

Sieglinde Kirner: Wie der Januar die Menschen und Tiere glücklich machen wollte

Eine sehr schöne Geschichte vom Januar, der sich erst mit dem Sohn des Winters, Frostkai, unbeliebt macht und dann mit Hilfe der Sonne und der Tochter des Winters, Schneemarie, alles wieder zu richten versucht. Der Januar ist jedenfalls froh, als seine Zeit um ist ...

25. August 2019

Martin Kock: Kirche im 21. Jahrhundert

Dieses Buch habe ich mir angeschaut, nur kurz rein gelesen und bemerkt, daß es für mich nicht von Relevanz ist. Mal sehen, wer das gebrauchen kann …

24. August 2019

Federica de Cesco: Die Tibeterin

Endlich konnte ich mal wieder in Buch der Holzklasse von meinem SuB beenden. Ich mag Bücher von Federica de Cesco gerne, wobei ich bisher hauptsächlich einige ihrer Jugendbücher kannte.
Eine spannende und anrührende Darstellung der Besetzung des Tibet durch die Chinesen, den Widerstand der Tibeter und was bis heute dort passiert.

19. Juli 2019

Jelle Behnert: Das Haus der schwarzen Schwäne

Dieses Buch hatte sich meine Mutter aus der Bücherei geliehen und da mich das auch interessierte, habe ich es auch noch selber gelesen.
Eine junge Frau, eher noch ein Mädchen, wird nach Tondern in die Klöppelfabrik gegeben. Dort lernt sie das Handwerk des Klöppelns sowie die Ausbeutung junger Mädchen für die Wünsche der Reichen kennen.
Mit der Hochzeit der Nichte des Fabrikbesitzers begeben sich ihre Zimmerkameradinnen in einen plakativen gemeinschaftlichen Selbstmord – und das ist ein Wendepunkt für die junge Frau.
Mehr möchte ich über den Inhalt jetzt hier nicht sagen.
Das Buch selber beschreibt sehr gut, wie einfach einerseits das Klöppeln zu erlernen ist (ich selbst habe mir die Grundschläge beigebracht), wie komplex es aber durch die Muster und den Einsatz der Spitzen werden kann. Es werden neben den Spitzen für Gebrauchsgegenstände und Vorhänge letztendlich ganze Kleider und Umhänge gearbeitet.
Mich hat auch die Nähe meines Wohnortes zur Stadt Tondern bestochen.
Dieses Buch halte ich für ein wichtiges Buch, das durchaus auch ein weiteres Mal lesenswert ist.

11. Juli 2019

Ingrid Noll: Die Apothekerin

In unserer Ferienwohnung gab es auch eine kleine Auswahl an Büchern und neugierig habe ich mich auf dieses gestürzt.
2 Frauen liegen auf der gynäkologischen Station eines Krankenhauses und irgendwie fängt die Jüngere der beiden mit einer Art Lebensbeichte an. Oft plaudert sie so die Ältere in den Schlaf, aber die bekommt doch noch genug mit, um am nächsten Abend einen Anknüpfungspunkt zu liefern.
Kurz vor der Entlassung der Älteren gibt es dann eine wirklich überraschende Wendung …

10. Juli 2019

Babsi Tiefenbacher: 31 Tage ohne Filter


Die Autorin beteiligt sich an obengenannter Challenge und veröffentlicht 31 Tage lang ihr Innerstes. Spannend fand ich schon, daß sie sich da durch quält, aber nach einiger Zeit sogar Erleichterung verspürt.
Irgendwie habe ich die Challenge allerdings nicht so richtig verstanden – und ich weiß auch nicht, inwieweit dieses Ausbreiten alter Verletzungen der Challenge entspricht.

5. Juli 2019

Dörte Müller: Rosalie und die Eule

Mal wieder eine kleine Kindergeschichte. Sehr phantasievoll geht es um Hilfe, die sich ein relativ kleines Kind bei den Tieren holen soll, dabei muß es aber mit seiner Phantasie vorher die Welt retten. War mal etwas einfacheres zwischendurch.

4. Juli 2019

Kastor Aldebaran: Weihnachten zu Dritt


Puh, ich bin immer noch ein wenig zu prüde für erotische Literatur … Leider habe ich bei der Auswahl dieses gratis E-Books nicht so genau auf den Inhalt geschaut gehabt.
Ich weiß nicht, ob es wirklich Frauen gibt, wie die hier beschriebene weibliche Protagonistin, die neben den beiden männlichen Protagonisten besteht, oder ob es eher der männlichen Phantasie nach einem echten Dreier entspricht.

3. Juli 2019

Phil Humor: Himmlische Hesperide


Auch ein gratis E-Book für meinen Urlaub. Ich finde es nicht leicht, zu diesem kurzen Text passende Worte zu finden, die dann auch nicht länger als der Text sind …
Eine ungewöhnliche Idee mit Mythen und einem realen Verlust umzugehen wird hier vorgestellt. Also keine ganz einfache Geschichte.

2. Juli 2019

Maria Braig: Bacha Posh und Bacha Bazi

Ein interessanter Einblick in das frauenfeindliche Leben im vorderen Orient. Und auch, welche Möglichkeiten den Frauen in Notfällen (am Rande der Tabus) gegeben werden. Irgendwie fällt es mir schwer bei der (hauptsächlich durch die Herren) verordneten Unselbstständigkeit der Frauen ruhig Blut zu bewahren. Ich halte dieses Buch für das Verständnis der anderen Kulturen sehr wichtig. Ebenso auch um Toleranz mit den für mich eigentlich nicht akzeptablen Bedingungen für Frauen zu erwerben.

1. Juli 2019

Margarethe Alb: Drachendreierlei


Im Urlaub kam ich jetzt wieder einmal etwas mehr zum Lesen. Allerdings habe ich mir zufällig eher kürzere Lesestücke ausgeguckt.
Zum Rynestig-Zyklus, von dem ich ja auch schon mal etwas gelesen habe, gehörend drei kleine Vorstellungen von Wesen. Liest sich recht nett, aber ich weiß nicht, ob ich davon noch mehr lesen möchte ...

20. Juni 2019

Rosa Luxemburg: Briefe aus dem Gefänngnis



Dieses Büchlein wollte ich seit meiner Jugendzeit immer lesen, da ich in einem Jugendbuch einen Ausschnitt zu lesen bekam und mehr wissen wollte. Im Fundus meiner Mutter fand ich dann ein Exemplar aus der DDR – mit einem entsprechenden Vorwort.
Rosa, die aus ihren unterschiedlichen Zwangsunterbringungen an die Frau Karl Liebknechts schreibt, offenbart hier eine hoch gebildete, naturverbundene und sehr empfindsame Seele. Dabei erfreut sie sich an Naturschau- und -hör-spielen und schöpft daraus eine Zuversicht und viel Mut, die sie gerne weitergeben möchte.
Dieses Büchlein wird hier noch eine ganze Weile Asyl behalten können.

15. Juni 2019

Klaus-Peter Wolf: Totenstille im Watt

Ein Nordsee-Krimi aus der Sicht des – bisher – unerwischten Täters (es gibt mindestens einen Folgeband). Ich fand ihn sehr spannend, brauchte auch nur zwei Tage um ihn durchzulesen. Dennoch geht er in die Flohmarktkiste.

31. Mai 2019

Helene Karmasin: Die geheime Botschaft unserer Speisen

Ein reißerischer Titel für ein eigentlich interessantes Thema. Mir war es inhaltlich dann doch zu sehr der Soziologie verhaftet und beharrte fast auf überkommenen Rollenklischees. Es ist auch 20 Jahre alt, also habe ich es nicht beendet und in meine Flohmarktkiste gelegt.

28. Mai 2019

Ann Granger: Fran Varady 1 - 7

 

Nur der Tod ist ohne Makel - Denn umsonst ist nur der Tod - Die wahren Bilder seiner Furcht - Dass sie stets Böses muss gebären - Und hüte dich vor deinen Feinden - Denn mit Morden spielt man nicht - Und das ewige Licht leuchte ihr

Ich habe bei mir mal wieder ein wenig umsortiert und bin dabei auf diese siebenteilige Serie gestoßen, die ich nun ein letztes Mal gelesen habe, um sie dann weggeben zu können.
Die Protagonistin, Fran Varady, ist eine junge, neugierige Person – ein wenig außerhalb der Gesellschaft. Sie hat aus der Situation als unschuldig in Obdachlosigkeit geraten, u.a. in besetzten Häusern gewohnt, konnte sich aber im ersten Band in eine allgemein akzeptierte Wohnung begeben. Durch unterschiedliche Umstände war sie allerdings im Laufe der Bücher gezwungen, die Wohnungen zu wechseln …
Ihre Neugier bringt sie neben der in den meisten Fällen auftretenden Betroffenheit ganz schnell in die Mitte des Geschehens um einen Mord herum. Sie versucht vieles auf eigene Faust herauszufinden – liefert meistens auch den Täter an die Polizei (oft durch Informationen), ohne ein Polizeispitzel zu sein. Sie agiert neben der Polizei, immer am Rande des „Behinderung der Polizeiarbeit“ u.ä.
Eine gute Serie, die nach dreimaligem (oder war es noch häufiger?) Lesen nun das Haus verlassen darf.