4 von russischen Dichtern geschriebene
bzw. von ihnen nacherzählte Märchen mit stimmungsvollen Bildern
unterlegt. Einen Teil der Märchen kannte ich definitiv schon, das
„Märchen“ „Die Nase“ habe ich bisher selber nicht gelesen
gehabt, aber bestimmt irgendwie schon gesehen. Sollten diese Märchen
in anderen Büchern auftauchen, werde ich mich von diesem
großformatigen Exemplar trennen, denn ich kann einfach nicht mehr
alle Bücher hier aufbewahren, da ich keinen Platz mehr dafür habe.
Als Leseratte möchte ich Euch an meinem Futter teilhaben lassen. Es sind nur die Bücher seit 2015 aufgeführt. Mein SuB ist nicht vollständig, deshalb tauchen oft Bücher auf, die nicht mit neu gekennzeichnet sind. Mit meinem E-Book-Reader kann ich nur e.pub lesen - dafür dann aber auch aus unserer Bücherei. Eine Rezension werdet Ihr bei mir selten finden, denn ich lese lieber als darüber zu schreiben. Es gibt eine Liste gelesener Bücher nach Autoren sortiert, die auf die Blog-Beiträge verweist.
20. April 2020
11. April 2020
Michael Fuchs-Gamböck, Thorsten Schatz: Tolkien in 60 Minuten
Von diesem Buch habe ich mir mehr
versprochen, obwohl es einige Hintergründe um Tolkien herum sehr gut
zusammengefaßt darstellt. Die ausführliche Schilderung um die
Schwierigkeiten der Dreharbeiten waren mir allerdings zu ausufernd
(naja, da ich vieles, was als Film vorliegt, oft genug schon gelesen
habe und auch weiterhin das Buch vorziehe, ist das nicht weiter
verwunderlich)...
4. April 2020
Willi Fährmann: Das Jahr der Wölfe
Eine hautnahe Schilderung des Zuges
über das gefrorene Haff als einer der letzten Wagen aus der Sicht
des jugendlichen Protagonisten. Es beschreibt sehr gut auch den mit
der Flucht einhergehenden Reifeprozess sowie die verschiedenen
(Un-)Glücksfälle, die der Familie das Überleben letztendlich
sichern.
3. April 2020
Paul Gallico: Ein Kleid von Dior
Ein Buch mal eben zum Weglesen, selbst
wenn es von althergebrachtem Rollenverständnis für Geschlechter und
Berufe strotzt. Die Quintessenz aus diesem Buch ist jedoch nicht zu
verachten.
Nach dem Lesen dieses Buches stellte
ich fest, daß es aus meinem Geburtsjahr stammt :).
18. März 2020
Jan-Uwe Rogge: Kinder dürfen aggressiv sein
Das ist mal ein richtig gutes Buch
über den Umgang mit Kindern / Mitmenschen.
Der in Deutschland sehr anerkannte
Familien- und Kommunikationsberater Jan-Uwe Rogge berät ohne
Ratschläge, präsentiert bewußt keine allgemeinen perfekten
Lösungen. Er entwickelt anhand von Beispielen Ideen für
Problemlösungen, die alle auf die Eigenverantwortung sowohl der
Erwachsenen als auch der Kinder zielen. Die Idee, sich als
Erwachsener zu seinen Schwächen bekennen zu können und darüber zu
lernen sich selbst zu mögen, spricht mich sehr an. Dieses Buch
bleibt weiterhin in unserem Haushalt.
Labels:
eigene Lebenshilfe,
Findung,
Macht und Ohnmacht,
Manipulation (positiv),
Pazifismus,
Sachbuch,
Selbstbewußtsein,
Verselbständigung von Ideen,
Weltanschauung
29. Februar 2020
Mary O'Hara: Mein Freund Flicka
Ein Buch, das meinem Vater gehört
hat. Erst war ich skeptisch, ob ich das Buch überhaupt lesen möchte,
aber nach dem zweiten Kapitel konnte ich es doch nicht mehr aus der
Hand legen. Der Anfang war ein wenig langatmig mit viel
Umgebungsbeschreibungen. Als störend empfand ich beim Lesen den
durchaus üblichen martialischen Erziehungsstil gegen die Kinder und
Pferde, der allerdings im Laufe der Geschichte sich doch teilweise
erheblich abmildert. Dieses Buch fällt leider fast auseinander,
deshalb wird es ehrenvoll in der Papiertonne versenkt werden.
27. Februar 2020
Agatha Christie: Ruhe unsanft / Schicksal in Person / Die Tote in der Bibliothek
Endlich wieder einen Schinken weniger
im Schrank ;). Zwar kannte ich den letzten der drei Romane schon als
Einzelband, aber dennoch waren es nette Agatha Christies mit ihrer
Miss Marple (die halte ich sowieso von den alten Schateken her für
unschlagbar :D.
23. Februar 2020
Maik Beta: Maiks Zauberbuch
Eigentlich dachte ich, ein Buch über
Zaubertricks erworben zu haben, aber Maik, der Lars' erster
Klavierlehrer war, hat eher Ideen zusammengestellt, dem Alltag unter
verschiedenen Bedingungen immer etwas Positives abzugewinnen und sich
selbst nicht zu ernst zu nehmen. Ein sehr schönes, alltagstaugliches
Buch, das immer ein Lächeln auf das Gesicht zaubert :). Es bleibt
als Ratgeber im Schrank.
19. Februar 2020
Andrea Paluch / Robert Habeck: Hauke Haiens Tod
Auch ein Geschenk für Oke.
Ich stehe diesem Buch mit gespaltenen
Gefühlen gegenüber, da der Original Schimmelreiter zu den wenigen
von mir in der Mittelstufe gerne und freiwillig gelesenen Büchern
gehört.
Die Übertragung etwas mehr zeitlich
in unsere Nähe macht das Ganze für mich greifbarer, die Personen
sind passend durchdacht, allerdings gefällt mir der dargestellte
Hintergrund, der zum Tod des Ehepaares Haien führt, irgendwie nicht
wirklich.
Ich weiß nicht, ob man diese Adaption
ähnlich wie Werthers Leiden und die neuen Leiden des jungen W
betrachten sollte ...
Es bleibt aber dennoch im Hause, da es
ja auch vor meiner Haustür spielt.
15. Februar 2020
Arnica Esteri: Der Hecht hat's gesagt!
Ein weiteres Bilderbuchmärchen aus
der Sammlung meiner Mutter.
Auch sehr schön gestaltet, selbst
wenn ich das Märchen schon aus anderen Büchern kannte. Mal sehen,
ob ich das Bilderbuch behalten werden, wenn ich dieses Märchen in
einem anderen Buch vorfinde ...
12. Februar 2020
Mitch Albom: Dienstags bei Morrie
Oke hat von seiner letzten
Autismusberaterin zum Abschied etliche Bücher geschenkt bekommen.
Eines davon ist dieses hier.
Ein Professor, der sein letztes
Seminar hält und ein (ehemaliger) Student, der dieses bei ihm
besucht.
11. Februar 2020
Pawl P. Bashow: Die steinerne Blume
Meine Mutter hat eine große
Märchensammlung, die ich gerne mit meiner eigenen verbinde.
Ein Märchen aus dem Ural in einem
Bilderbuch. Sehr schönes Märchen um den Malachit und seine
Bearbeitung.
10. Februar 2020
Mary Stewart: Die Bucht der Delphine
Urlaub zu Ostern auf Kreta, da es der
englischen Botschaftsangestellten in Athen zu voll ist. Ein schöner
Traum, zumal auch ihre Cousine sich mit ihr dort treffen möchte. Daß
sich alles ganz anders entwickelt, ist nicht vorherzusehen gewesen.
Es liest sich spannend, wenn auch ein wenig altmodisch.
Dieses Buch wird vorerst hierbleiben
wegen des Titels, obwohl es mit Delphinen (außer als alte Sage)
nichts zu tun hat. Aber sollte ich bei meinen Delphin-Büchern mal
wieder ausmisten, wird es das Haus verlassen.
8. Februar 2020
Stan Nicholls: Die Orks
Ein Buch, das mit einer scheußlichen
Kriegshandlung das erste Kapitel beginnen läßt und im zweiten
Kapitel gleich mit Sex und Folter weitermacht, brauche ich nicht
wirklich zu lesen. Also geht es unbeendet in die Flohmarktkiste.
6. Februar 2020
Christina Jones: Sommernachtszauber
Eine nette Geschichte um eine
Masseurin, die sich mit Aromatherapie beschäftigt. Durch einen
dummen Zufall geht sie ihrer teuren künstlichen Aromen verlustig –
und ersetzt diese durch Gartenkräuter, was schon ihre Erbtante auch
gemacht hatte. Das führt zu einigen netten „Irrwegen“ unter
bestehenden Paaren und auch noch nicht bestehenden Paaren. Es liest
sich amüsant, muß aber nicht in meinem Haushalt verbleiben.
3. Februar 2020
Astrid Lindgren: Steine auf dem Küchenbord
Manchmal hat meine Mutter in ihrem
riesigen Fundus an Büchern auch etwas von meiner aktuellen
Wunschliste (und das, wo ich mir doch recht häufig den Neu-Erwerb
verkneife ;) ).
Ein interessante Zusammenstellung von Zitaten sowohl aus Büchern als auch aus Interviews, die Astrid Lindgrens tiefgründige Gedanken zu vielen weltbewegenden Themen widerspiegelt.
Ich mag diese Art von Büchern.
2. Februar 2020
Pier Mario Fasanotti: Der Dieb der Träume
Bei meiner Mutter im Haus habe ich
dieses nagelneue Kinderbuch entdeckt. Es läßt sich gut lesen, wird
aber wie so viele andere Kinderbücher in die Spendenkiste für die
Grundschule gehen.
18. Januar 2020
Tilman Spreckelsen: Das Nordseegrab
Ein Krimi aus Husum zur Zeit Theodor
Storms, wobei dieser zusammen mit seinem – erfundenen – Schreiber
Peter Söt sogar der Protagonist ist.
Spannend, wie die Stadt damals aussah
und wie die Wege verliefen. Auch wie Entfernungen bewältigt wurden,
die heutzutage mittels Auto ruck zuck erledigt sind.
Tja, und da ich heimatliches (sei es
aus Hamburg und ähnlichen Orten, an denen ich gelebt habe, sei es
aus meiner jetzigen Wahlheimat Nordfriesland) irgendwie mag, wird
dieses Buch wohl erst einmal bei mir verbleiben.
16. Januar 2020
Ruth von Ostau: Die Adventssänger
Ein kleines weihnachtliches Büchlein
aus dem Bestand meiner Mutter. Zwei kurze adventliche /
weihnachtliche Geschichten. Die erste davon irgendwie leider – wenn
auch entfernt – mit einem erhobenen Zeigefinger, die zweite relativ
typisch mit einer Geburt im Stall. Das Büchlein kommt dennoch zu
meinem Meter weihnachtlicher Literatur dazu.
14. Januar 2020
Cressida Cowell: Drachenzähmen 11 und 12
Hicks 11: Verräterisches Drachenmal
Der vorletzte Band um Hicks, die Wikinger und deren Zusammenleben mit Drachen. Es ist wirklich spannend und fesselnd, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Vieles aus den vorherigen Bänden wird wieder aufgegriffen und bekommt eine andere Bedeutung.
Hicks 12: Der letzte Drachenkönig
Und auch der letzte Band ist geschafft. Weiterhin spannend und mit einem sehr überraschenden Ende.
Mir gefällt die ganze Geschichte sehr gut. Man merkt auch den letzten Bänden die Vielbändigkeit nicht an, es ist kein neuer Aufguß von etwas schon abgearbeitetem.
Eigentlich bin ich ja über die Filme und die Serie an diese Bücher geraten, aber die Bücher und die Filme sind in sehr vielen Punkten doch verschieden, also jeweils etwas eigenes.
Mir gefällt die ganze Geschichte sehr gut. Man merkt auch den letzten Bänden die Vielbändigkeit nicht an, es ist kein neuer Aufguß von etwas schon abgearbeitetem.
Eigentlich bin ich ja über die Filme und die Serie an diese Bücher geraten, aber die Bücher und die Filme sind in sehr vielen Punkten doch verschieden, also jeweils etwas eigenes.
Labels:
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Film,
Findung,
Integration,
Jugendbuch,
Kinderbuch,
Macht und Ohnmacht,
Mystery,
Pazifismus,
Selbstbewußtsein,
Serie,
Verselbständigung von Ideen,
Weltanschauung
12. Januar 2020
Fabian Lenk: Die Zeitdetektive 1 - 4
Seit Ostern gibt es die ersten beiden
Bücher bei uns im Hause, aber zu Weihnachten kamen noch zwei weitere
Bände dazu.
Die Zeitdetektive 1:
Verschwörung in der Totenstadt
Ein Jugendkrimi mit Zeitreisen. Im
ersten Band geht es um das alte Ägypten zur Zeit der Pharaonin
Hatschepsut, vor allem, da diese die erste Frau auf dem
Pharaonenthron war. Das war natürlich nicht so ganz einfach, da
dieser Thron den Männern vorbehalten bleiben sollte.
Die
Zeitdetektive 2: Der rote Rächer
Im zweiten Band geht es nach Rom zur
Zeit des Kaiser Titus und da zur Eröffnung des Colosseums.
Einerseits werden die schlechten Bedingungen für die in der Arena
auftretenden andererseits die Möglichkeit, durch Intrigen auch zur
Arena verurteilt zu werden, thematisiert.
Die
Zeitdetektive 3: Das Grab des Dschingis Khan
Im dritten Band wollen die
Protagonisten das Grab des Dschingis Khan finden. Das läuft nicht so
ganz komplikationslos und führt zu einem überraschenden Ende.
Die
Zeitdetektive 4: Das Teufelskraut
Auch den vierten Band konnte ich gut
lesen. In diesem gelangen die Kinder mit der Katze Kija ins
karolingische Lorsch, dessen Kloster zu der Zeit sehr bekannt für
seine Bücher und Kräuter war.
Sehr gut und spannend kommt man so
einigen Bereichen aus der Geschichte spielerisch näher. Wir
überlegen uns, die Serie noch weiter zu vervollkommnen.
2. Januar 2020
Ursula Poznanski: Erebos und Erebos 2
Oke bekam zu Weihnachten Erebos 2, weshalb ich den ersten Band doch noch einmal schnell lesen mußte. Da ich den schon auf meinem Blog hier behandelt habe, lasse ich eine Neuauflage der Beschreibung dieses guten Jugendbuches aus.
Auch der zweite
Band zum Thema KI und Beeinflussung der Menschen und ihren Handlungen
durch ein Computer-(Spiel-)Programm ist spannend und fesselnd und
klingt sehr real in den Möglichkeiten.
Diese Bücher werden wir bestimmt noch das eine oder andere Mal lesen.
31. Dezember 2019
Jahresrückblick 2019
Das vergangene Jahr ist - was das Lesen anbelangt - nicht so
„produktiv“ gewesen, wie ich mir das gewünscht hätte. Das ist
vielen Dingen geschuldet: Zum einen habe ich viele You Tube Videos,
von denen ich meine, die unbedingt sehen müssen - neben meinem
„Daddeln“ am Handy -, dann ist das Kümmern um meine Mutter mit
Arzt-Terminen und Besorgungen sowie immer noch das Passen ihres
Hauses in Niedersachsen auch recht zeitintensiv und ich habe im
August angefangen mit wenigen Stunden (450,- Euro-Basis) im Heim, in
dem meine Mutter jetzt lebt, in der Verwaltung zu arbeiten.
Das heißt, mein SuB ist um 14 Exemplare angewachsen – und das trotz 34 SuB gelesener, 6 unbeendeter und darüber hinaus noch 14 wieder gelesenen Büchern.
Na, ich hoffe, das Jahr 2020 hilft mir, meinen SuB wirklich zu verringern.
Das heißt, mein SuB ist um 14 Exemplare angewachsen – und das trotz 34 SuB gelesener, 6 unbeendeter und darüber hinaus noch 14 wieder gelesenen Büchern.
Na, ich hoffe, das Jahr 2020 hilft mir, meinen SuB wirklich zu verringern.
19. November 2019
Sándor Márai: Die Gräfin von Parma
Mir ja irgendwie zugelaufen, soll es ein toller Autor sein …
Auch soll es sich wohl um eine Episode um Giacomo Casanova handeln.
Ist nicht wirklich ein Buch für mich, komme über die
Personenbeschreibungen nicht in den Fluß des Lesens.
Es geht also ungelesen in meine Flohmarktkiste.
Es geht also ungelesen in meine Flohmarktkiste.
11. November 2019
Georges Ifrah: Die Zahlen
Ein spannendes Buch über die Entstehung unserer heutigen Algebra,
die sich langsam aus der Notwendigkeit der Lagerhaltung und der Käufe
/ Verkäufe entwickelte. Konnten anfangs nur darin ausgebildete
Menschen das Rechnen übernehmen, sobald es um Vielfaches bzw.
Kompliziertes ging, so wurde durch die Einführung der Null das
Rechnen für die meisten Menschen gut erlernbar und durchführbar.
Für mich als Mathe-Freak ist das natürlich ein Schmankerl (meine Mutter, die damit nicht soviel am Hut hat, konnte mit dem Buch nicht warm werden). Ich denke auch, daß es meinem großen Sohn gefallen wird. Es bleibt auf alle Fälle in meinem / unserem Bestand.
Für mich als Mathe-Freak ist das natürlich ein Schmankerl (meine Mutter, die damit nicht soviel am Hut hat, konnte mit dem Buch nicht warm werden). Ich denke auch, daß es meinem großen Sohn gefallen wird. Es bleibt auf alle Fälle in meinem / unserem Bestand.
31. Oktober 2019
Astrid Lindgren: Madita
Auf unserem diesjährigen Straßenflohmarkt konnte ich an diesem
Buch nicht vorbeigehen …
Vielleicht kannte ich bisher den einen oder anderen Abschnitt hieraus, aber das gesamte Werk war mir dann doch unbekannt. Es liest sich – wie so vieles von Astrid Lindgren – nett und flüssig und macht auch viel Spaß. Auf jeden Fall ein Büchlein, das meinem Astrid Lindgren Regal einfach auch einverleibt wird.
Vielleicht kannte ich bisher den einen oder anderen Abschnitt hieraus, aber das gesamte Werk war mir dann doch unbekannt. Es liest sich – wie so vieles von Astrid Lindgren – nett und flüssig und macht auch viel Spaß. Auf jeden Fall ein Büchlein, das meinem Astrid Lindgren Regal einfach auch einverleibt wird.
27. Oktober 2019
Magda Trott: Nicht so stürmisch Friedel!
Bei meiner Mutter habe ich einen großen, alten Bücherschrank
ausgeräumt. Eines der letzten Jungmädchenbücher, das sich dort
befunden hat, war eben dieses.
Ich habe es nochmal gelesen, aber ich bin wohl echt mit dem Thema „Jungmädchen“ durch: Sowohl das Gesellschaftsbild als erst recht die Rollenklischees sind schon bezeichnend für die Entstehungszeit. Auch die Idee, einen Kandidaten für eine Eheschließung vorher „testen“ zu müssen, sowie Vorurteile bestimmten Berufsgruppen gegenüber sind doch nach meinem Dafürhalten arg an den Haaren herbeigezogen. Selbst die flotte Wandlung der pubertierenden Protagonistin ist doch etwas sehr realitätsfern. Es wird nicht mehr bei mir bleiben.
Ich habe es nochmal gelesen, aber ich bin wohl echt mit dem Thema „Jungmädchen“ durch: Sowohl das Gesellschaftsbild als erst recht die Rollenklischees sind schon bezeichnend für die Entstehungszeit. Auch die Idee, einen Kandidaten für eine Eheschließung vorher „testen“ zu müssen, sowie Vorurteile bestimmten Berufsgruppen gegenüber sind doch nach meinem Dafürhalten arg an den Haaren herbeigezogen. Selbst die flotte Wandlung der pubertierenden Protagonistin ist doch etwas sehr realitätsfern. Es wird nicht mehr bei mir bleiben.
11. Oktober 2019
Joanne K. Rowling: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
Ich war leichtsinnig, mir mal wieder ein
Buch anzuschaffen – aber dafür habe ich es gestern bekommen und
konnte es heute Nacht gegen halb zwei beenden …
Ich kann ja manchmal ein wenig naiv sein: Da glaubte ich doch, der
Untertitel Das Originaldrehbuch wäre eine Umschreibung für etwas,
was sehr dicht am Film dran ist. Es ist aber wirklich das
Originalfilmdrehbuch, also mit Schilderung der Umgebung und den
genauen Dialogen, wie bei einem Theaterstück. Dennoch liest es sich
flüssig weg – erst recht, wenn man den Film schon gesehen hat. Ich
muß allerdings zugeben, daß der Film dieses Mal einfach ein wenig
mehr hergibt (wo ich doch sonst Bücher eher vorziehe).Das Buch bleibt trotzdem hier, denn ich denke schon, daß ich es das eine oder andere Mal wieder lesen werde.
25. September 2019
Zeit zum Lesen ...
Seit Mitte August arbeite ich – auf geringfügiger Basis, weil
ich das so möchte. D.h. Meine Lesemöglichkeiten sind weiterhin
beschränkt, denn meine Mutter muß ja auch noch mit Arzt-Terminen
etc. versorgt werden.
Kürzlich war ich für ein paar Tage deswegen auf Schulung und hoffte, ein wenig mit meinen E-Books voranzukommen. Wurde aber nichts, da der Akku sowohl des E-Readers als auch meines Handys leer waren und im Zug nur eine Steckdose für zwei Sitzplätze war … Das Handy mit Weckfunktion etc. war mir dann doch wichtiger, wenn mein Nebensitzer mir die Steckdose überließ und abends war ich zu müde um auch den E-Reader ans Netz zu hängen.
Wir werden sehen, wie ich alles miteinander vereinbaren kann und werde.
Kürzlich war ich für ein paar Tage deswegen auf Schulung und hoffte, ein wenig mit meinen E-Books voranzukommen. Wurde aber nichts, da der Akku sowohl des E-Readers als auch meines Handys leer waren und im Zug nur eine Steckdose für zwei Sitzplätze war … Das Handy mit Weckfunktion etc. war mir dann doch wichtiger, wenn mein Nebensitzer mir die Steckdose überließ und abends war ich zu müde um auch den E-Reader ans Netz zu hängen.
Wir werden sehen, wie ich alles miteinander vereinbaren kann und werde.
30. August 2019
Sieglinde Kirner: Wie der Januar die Menschen und Tiere glücklich machen wollte
Eine sehr schöne Geschichte vom Januar, der sich erst mit dem
Sohn des Winters, Frostkai, unbeliebt macht und dann mit Hilfe der
Sonne und der Tochter des Winters, Schneemarie, alles wieder zu
richten versucht. Der Januar ist jedenfalls froh, als seine Zeit um
ist ...
25. August 2019
Martin Kock: Kirche im 21. Jahrhundert
Dieses Buch habe ich mir angeschaut, nur kurz rein gelesen und
bemerkt, daß es für mich nicht von Relevanz ist. Mal sehen, wer das
gebrauchen kann …
24. August 2019
Federica de Cesco: Die Tibeterin
Endlich konnte ich mal wieder in Buch der Holzklasse von meinem
SuB beenden. Ich mag Bücher von Federica de Cesco gerne, wobei ich
bisher hauptsächlich einige ihrer Jugendbücher kannte.
Eine spannende und anrührende Darstellung der Besetzung des Tibet durch die Chinesen, den Widerstand der Tibeter und was bis heute dort passiert.
Eine spannende und anrührende Darstellung der Besetzung des Tibet durch die Chinesen, den Widerstand der Tibeter und was bis heute dort passiert.
19. Juli 2019
Jelle Behnert: Das Haus der schwarzen Schwäne
Dieses Buch hatte sich meine Mutter aus der Bücherei geliehen und
da mich das auch interessierte, habe ich es auch noch selber gelesen.
Eine junge Frau, eher noch ein Mädchen, wird nach Tondern in die Klöppelfabrik gegeben. Dort lernt sie das Handwerk des Klöppelns sowie die Ausbeutung junger Mädchen für die Wünsche der Reichen kennen.
Mit der Hochzeit der Nichte des Fabrikbesitzers begeben sich ihre Zimmerkameradinnen in einen plakativen gemeinschaftlichen Selbstmord – und das ist ein Wendepunkt für die junge Frau.
Mehr möchte ich über den Inhalt jetzt hier nicht sagen.
Das Buch selber beschreibt sehr gut, wie einfach einerseits das Klöppeln zu erlernen ist (ich selbst habe mir die Grundschläge beigebracht), wie komplex es aber durch die Muster und den Einsatz der Spitzen werden kann. Es werden neben den Spitzen für Gebrauchsgegenstände und Vorhänge letztendlich ganze Kleider und Umhänge gearbeitet.
Mich hat auch die Nähe meines Wohnortes zur Stadt Tondern bestochen.
Dieses Buch halte ich für ein wichtiges Buch, das durchaus auch ein weiteres Mal lesenswert ist.
Eine junge Frau, eher noch ein Mädchen, wird nach Tondern in die Klöppelfabrik gegeben. Dort lernt sie das Handwerk des Klöppelns sowie die Ausbeutung junger Mädchen für die Wünsche der Reichen kennen.
Mit der Hochzeit der Nichte des Fabrikbesitzers begeben sich ihre Zimmerkameradinnen in einen plakativen gemeinschaftlichen Selbstmord – und das ist ein Wendepunkt für die junge Frau.
Mehr möchte ich über den Inhalt jetzt hier nicht sagen.
Das Buch selber beschreibt sehr gut, wie einfach einerseits das Klöppeln zu erlernen ist (ich selbst habe mir die Grundschläge beigebracht), wie komplex es aber durch die Muster und den Einsatz der Spitzen werden kann. Es werden neben den Spitzen für Gebrauchsgegenstände und Vorhänge letztendlich ganze Kleider und Umhänge gearbeitet.
Mich hat auch die Nähe meines Wohnortes zur Stadt Tondern bestochen.
Dieses Buch halte ich für ein wichtiges Buch, das durchaus auch ein weiteres Mal lesenswert ist.
11. Juli 2019
Ingrid Noll: Die Apothekerin
In unserer Ferienwohnung gab es auch eine kleine Auswahl an
Büchern und neugierig habe ich mich auf dieses gestürzt.
2 Frauen liegen auf der gynäkologischen Station eines Krankenhauses und irgendwie fängt die Jüngere der beiden mit einer Art Lebensbeichte an. Oft plaudert sie so die Ältere in den Schlaf, aber die bekommt doch noch genug mit, um am nächsten Abend einen Anknüpfungspunkt zu liefern.
Kurz vor der Entlassung der Älteren gibt es dann eine wirklich überraschende Wendung …
2 Frauen liegen auf der gynäkologischen Station eines Krankenhauses und irgendwie fängt die Jüngere der beiden mit einer Art Lebensbeichte an. Oft plaudert sie so die Ältere in den Schlaf, aber die bekommt doch noch genug mit, um am nächsten Abend einen Anknüpfungspunkt zu liefern.
Kurz vor der Entlassung der Älteren gibt es dann eine wirklich überraschende Wendung …
10. Juli 2019
Babsi Tiefenbacher: 31 Tage ohne Filter
Die Autorin beteiligt sich an obengenannter Challenge und veröffentlicht 31 Tage lang ihr Innerstes. Spannend fand ich schon, daß sie sich da durch quält, aber nach einiger Zeit sogar Erleichterung verspürt.
Irgendwie habe ich die Challenge allerdings nicht so richtig verstanden – und ich weiß auch nicht, inwieweit dieses Ausbreiten alter Verletzungen der Challenge entspricht.
5. Juli 2019
Dörte Müller: Rosalie und die Eule
Mal wieder eine kleine Kindergeschichte. Sehr phantasievoll geht
es um Hilfe, die sich ein relativ kleines Kind bei den Tieren holen
soll, dabei muß es aber mit seiner Phantasie vorher die Welt retten.
War mal etwas einfacheres zwischendurch.
4. Juli 2019
Kastor Aldebaran: Weihnachten zu Dritt
Puh, ich bin immer noch ein wenig zu prüde für erotische Literatur … Leider habe ich bei der Auswahl dieses gratis E-Books nicht so genau auf den Inhalt geschaut gehabt.
Ich weiß nicht, ob es wirklich Frauen gibt, wie die hier beschriebene weibliche Protagonistin, die neben den beiden männlichen Protagonisten besteht, oder ob es eher der männlichen Phantasie nach einem echten Dreier entspricht.
3. Juli 2019
Phil Humor: Himmlische Hesperide
Auch ein gratis E-Book für meinen Urlaub. Ich finde es nicht leicht, zu diesem kurzen Text passende Worte zu finden, die dann auch nicht länger als der Text sind …
Eine ungewöhnliche Idee mit Mythen und einem realen Verlust umzugehen wird hier vorgestellt. Also keine ganz einfache Geschichte.
2. Juli 2019
Maria Braig: Bacha Posh und Bacha Bazi
Ein interessanter Einblick in das frauenfeindliche Leben im
vorderen Orient. Und auch, welche Möglichkeiten den Frauen in
Notfällen (am Rande der Tabus) gegeben werden. Irgendwie fällt es
mir schwer bei der (hauptsächlich durch die Herren) verordneten
Unselbstständigkeit der Frauen ruhig Blut zu bewahren. Ich halte
dieses Buch für das Verständnis der anderen Kulturen sehr wichtig.
Ebenso auch um Toleranz mit den für mich eigentlich nicht
akzeptablen Bedingungen für Frauen zu erwerben.
1. Juli 2019
Margarethe Alb: Drachendreierlei
Im Urlaub kam ich jetzt wieder einmal etwas mehr zum Lesen. Allerdings habe ich mir zufällig eher kürzere Lesestücke ausgeguckt.
Zum Rynestig-Zyklus, von dem ich ja auch schon mal etwas gelesen habe, gehörend drei kleine Vorstellungen von Wesen. Liest sich recht nett, aber ich weiß nicht, ob ich davon noch mehr lesen möchte ...
20. Juni 2019
Rosa Luxemburg: Briefe aus dem Gefänngnis
Dieses Büchlein wollte ich seit meiner Jugendzeit immer lesen, da ich in einem Jugendbuch einen Ausschnitt zu lesen bekam und mehr wissen wollte. Im Fundus meiner Mutter fand ich dann ein Exemplar aus der DDR – mit einem entsprechenden Vorwort.
Rosa, die aus ihren unterschiedlichen Zwangsunterbringungen an die Frau Karl Liebknechts schreibt, offenbart hier eine hoch gebildete, naturverbundene und sehr empfindsame Seele. Dabei erfreut sie sich an Naturschau- und -hör-spielen und schöpft daraus eine Zuversicht und viel Mut, die sie gerne weitergeben möchte.
Dieses Büchlein wird hier noch eine ganze Weile Asyl behalten können.
15. Juni 2019
Klaus-Peter Wolf: Totenstille im Watt
Ein Nordsee-Krimi aus der Sicht des – bisher – unerwischten
Täters (es gibt mindestens einen Folgeband). Ich fand ihn sehr
spannend, brauchte auch nur zwei Tage um ihn durchzulesen. Dennoch
geht er in die Flohmarktkiste.
31. Mai 2019
Helene Karmasin: Die geheime Botschaft unserer Speisen
Ein reißerischer Titel für ein eigentlich interessantes Thema.
Mir war es inhaltlich dann doch zu sehr der Soziologie verhaftet und
beharrte fast auf überkommenen Rollenklischees. Es ist auch 20 Jahre
alt, also habe ich es nicht beendet und in meine Flohmarktkiste
gelegt.
28. Mai 2019
Ann Granger: Fran Varady 1 - 7
Nur der Tod ist ohne Makel - Denn umsonst ist nur der Tod - Die wahren Bilder seiner Furcht - Dass sie stets Böses muss gebären - Und hüte dich vor deinen Feinden - Denn mit Morden spielt man nicht - Und das ewige Licht leuchte ihr
Ich habe bei mir mal wieder ein wenig umsortiert und bin dabei auf diese siebenteilige Serie gestoßen, die ich nun ein letztes Mal gelesen habe, um sie dann weggeben zu können.Die Protagonistin, Fran Varady, ist eine junge, neugierige Person – ein wenig außerhalb der Gesellschaft. Sie hat aus der Situation als unschuldig in Obdachlosigkeit geraten, u.a. in besetzten Häusern gewohnt, konnte sich aber im ersten Band in eine allgemein akzeptierte Wohnung begeben. Durch unterschiedliche Umstände war sie allerdings im Laufe der Bücher gezwungen, die Wohnungen zu wechseln …
Ihre Neugier bringt sie neben der in den meisten Fällen auftretenden Betroffenheit ganz schnell in die Mitte des Geschehens um einen Mord herum. Sie versucht vieles auf eigene Faust herauszufinden – liefert meistens auch den Täter an die Polizei (oft durch Informationen), ohne ein Polizeispitzel zu sein. Sie agiert neben der Polizei, immer am Rande des „Behinderung der Polizeiarbeit“ u.ä.
Eine gute Serie, die nach dreimaligem (oder war es noch häufiger?) Lesen nun das Haus verlassen darf.
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